Vulcan Energy Aktie: Erfolgsstrecke fortgesetzt!

Trotz Kursrückgang und Kapitalverwässerung halten Analysten an Kaufempfehlungen für Vulcan Energy fest. Das Unternehmen hat die Milliardenfinanzierung für sein Lithiumprojekt gesichert und die Bauarbeiten begonnen.

Die Kernpunkte:
  • Durchschnittliches Analystenziel liegt 70% über aktuellem Kurs
  • 2,2 Milliarden Euro Finanzierung für Lithiumprojekt gesichert
  • Bauarbeiten laufen, Produktionsstart für 2028 geplant
  • Langfristige Lieferverträge mit Stellantis und LG abgeschlossen

Vulcan Energy kämpft an der Börse aktuell mit Schwäche, doch Experten wittern eine Chance. Trotz eines Kurses von rund 4,30 AUD und der jüngsten Verwässerung durch Kapitalmaßnahmen liegt das durchschnittliche Kursziel der Analysten fast 70 Prozent höher. Was treibt diesen Optimismus an, während das Unternehmen in Deutschland sein Milliarden-Projekt vorantreibt?

Berenberg passt Ziel an

Die Investmentbank Berenberg bestätigte Mitte Januar ihr “Buy”-Rating für die Aktie, korrigierte jedoch das Kursziel von 7,50 auf 5,90 AUD nach unten. Dieser Schritt ist eine direkte rechnerische Folge der Verwässerung durch die jüngste Kapitalerhöhung im Rahmen des 2,2 Milliarden Euro schweren Finanzierungspakets.

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Dennoch bleibt das Stimmungsbild unter den Experten eindeutig positiv. Alle drei beobachtenden Analysten raten derzeit zum Kauf (“Strong Buy”). Die Spanne der Erwartungen reicht dabei von 5,90 AUD bis hin zu optimistischen 10,50 AUD. Der Durchschnitt von 7,50 AUD signalisiert weiterhin erhebliches Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Niveau, wenngleich dieser Abstand auch die Umsetzungsrisiken des ambitionierten Vorhabens widerspiegelt.

Milliarden-Finanzierung steht

Das Unternehmen hat sich im Dezember 2025 die Finanzierung für das Lionheart-Projekt im Oberrheingraben gesichert. Das Paket umfasst insgesamt 2,2 Milliarden Euro und wird von der Europäischen Investitionsbank (EIB) sowie einem Konsortium aus 13 Banken getragen. Neben Fremdkapital flossen 545 Millionen Euro durch Eigenkapitalmaßnahmen und 204 Millionen Euro durch staatliche Zuschüsse in das Projekt. Auch der Großaktionär HOCHTIEF unterstützt das Vorhaben weiterhin.

Dass die Investorenbasis hinter dieser Strategie steht, zeigte sich am 12. Januar: Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung segneten die Aktionäre die durchgeführte Platzierung institutioneller Anteile mit einer deutlichen Mehrheit von über 83 Prozent ab.

Bauarbeiten und Produktionsziele

Seit Anfang Dezember laufen die Bauarbeiten für das Projekt, der Start der kommerziellen Produktion ist für 2028 anvisiert. Vulcan plant, jährlich 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid herzustellen – genug für die Batterien von etwa 500.000 Elektrofahrzeugen.

Die strategische Bedeutung für die europäische Lieferkette ist immens, da das Projekt bis 2030 rund 12 Prozent des prognostizierten Lithium-Bedarfs der EU decken soll. Namhafte Abnehmer wie Stellantis, LG und Glencore haben bereits Lieferverträge unterzeichnet. Für das erste Jahrzehnt sind dabei rund 72 Prozent der Mengen durch Festpreise oder Preisuntergrenzen abgesichert.

Mit der gesicherten Finanzierung und dem Baubeginn verlagert sich der Fokus nun vollständig auf die operative Umsetzung. Für Anleger bleibt die Spanne zwischen dem aktuellen Kurs und den Analystenzielen attraktiv, doch die pünktliche Realisierung bis zum geplanten Produktionsstart 2028 wird der entscheidende Faktor für die Kursentwicklung der kommenden Jahre sein.

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