Vulcan Energy: Baustart für Lithiumprojekt

Vulcan Energy beginnt mit dem Bau seiner integrierten Geothermie- und Lithiumanlage im Oberrheintal, nachdem ein Finanzierungspaket von 2,2 Milliarden Euro gesichert wurde. Ziel ist die erste CO2-neutrale Lithiumproduktion Europas.

Die Kernpunkte:
  • Finanzierung von 2,2 Milliarden Euro für erste Phase
  • Bau der integrierten Anlage in Landau hat begonnen
  • Ziel: 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid pro Jahr
  • Produktion für 500.000 E-Auto-Batterien jährlich

Vulcan Energy bringt sein ambitioniertes Geothermie- und Lithiumprojekt in die heiße Phase. Nach erfolgreichen Bohrtests und der Sicherung einer milliardenschweren Finanzierung laufen nun die Bauarbeiten im Oberrheintal. Das Ziel: Europas erste CO2-neutrale Lithiumproduktion für eine halbe Million E-Auto-Batterien jährlich.

Erste Bohrergebnisse überzeugen

Im Januar 2026 meldete das Unternehmen erfolgreiche Produktionstests an der ersten neuen Bohrung für das Lionheart-Projekt. Die Tests bestätigten eine hohe Lieferkapazität der Quelle, was die geplante Entwicklung der ersten Phase untermauert. Folgetests im selben Monat lieferten ähnlich positive Resultate.

Parallel dazu hat der Bau der integrierten Geothermie-Lithium-Anlage in Landau begonnen. Auch die zentrale Verarbeitungsanlage in Frankfurt nimmt Gestalt an. Damit geht Vulcan den entscheidenden Schritt vom Planungs- in den Ausführungsmodus.

2,2 Milliarden Euro für Phase Eins

Möglich macht dies ein umfassendes Finanzierungspaket über 2,2 Milliarden Euro, das Vulcan für die Konstruktion der ersten Projektphase gesichert hat. Im Dezember 2025 gab der Vorstand daraufhin grünes Licht für die finale Investitionsentscheidung. Phase Eins soll 24.000 Tonnen Lithiumhydroxid-Monohydrat pro Jahr liefern – genug für rund 500.000 Elektrofahrzeuge.

Strategische Lücke in Europa

Das Projekt trifft einen Nerv der EU-Industriepolitik. Batterie-taugliches Lithiumhydroxid wird bislang in Europa nicht produziert. Durch die Kombination von Geothermie und Lithiumgewinnung will Vulcan diese Lücke mit einem CO2-neutralen Ansatz schließen.

Zur kommerziellen Absicherung hat das Unternehmen bereits einen Abnahmevertrag mit Glencore über einen signifikanten Teil der künftigen Produktion unterzeichnet. Ende Januar 2026 legte Vulcan seinen jüngsten Quartalsbericht vor, Anfang Februar folgte eine Unternehmenspräsentation.

Mit dem Baustart rückt die Vision einer heimischen, klimaneutralen Lithiumversorgung für Europas Elektromobilität einen großen Schritt näher. Die nächsten Monate werden zeigen, ob der ambitionierte Zeitplan eingehalten werden kann.

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