VW Aktie: Wachstumsstarkes Jahr!

Der Volkswagen-Konzern hat die Marke von fünf Millionen gefertigten E-Antrieben überschritten und treibt mit neuen Eigenentwicklungen die Industrialisierung der Elektromobilität voran.

Die Kernpunkte:
  • Produktionsnetzwerk mit mehreren Standorten weltweit
  • Werk Kassel steigerte Ausbringung um 24 Prozent
  • Neue Eigenentwicklung eines Pulswechselrichters
  • Nächste Finanzzahlen werden am 10. März 2026 erwartet

Fünf Millionen produzierte Elektroantriebe – Volkswagen setzt damit ein klares Ausrufezeichen bei der Industrialisierung seiner E-Mobilität. Entscheidend ist nicht nur die Zahl, sondern auch, wie breit der Konzern die Fertigung über mehrere Standorte ausrollt und zentrale Komponenten stärker selbst entwickelt. Doch was sagt dieser Meilenstein konkret über Tempo und Tiefe der Elektrifizierungsstrategie aus?

  • Weltweit gefertigt: 5 Millionen Elektroantriebe
  • Kassel 2025: Produktion +24% auf über 850.000 Einheiten
  • APP550 in Kassel: 1 Million Einheiten produziert
  • Nächster Termin: Geschäftszahlen 2025 und Ausblick 2026 am 10. März 2026

Produktion skaliert – Kassel als Taktgeber

Der Meilenstein beruht auf einem konzernweiten Produktionsnetzwerk. Gefertigt wird an mehreren Standorten, darunter Győr, Kassel, Tianjin und Zuffenhausen. Auffällig ist dabei vor allem Kassel: Das Komponentenwerk steigerte die Ausbringung 2025 laut Konzernangaben um rund 24% gegenüber dem Vorjahr und kam auf mehr als 850.000 Elektroantriebe.

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Das unterstreicht, dass Volkswagen die E-Antriebsfertigung nicht nur entwickelt, sondern inzwischen auch in großer Stückzahl hochfährt – ein wichtiger Punkt, wenn E-Modelle in der Breite verfügbar sein sollen.

APP550 im Fokus: Mehr Leistung, weniger Verbrauch

Der aktuell meistproduzierte E-Antrieb im Konzern ist der APP550. In Kassel wurde davon bereits die Marke von einer Million Einheiten erreicht. Eingesetzt wird das System unter anderem in der ID.-Familie, im Škoda Enyaq und im CUPRA Tavascan.

Volkswagen nennt für den APP550 folgende Eckdaten aus der Serienproduktion:
Leistung: bis zu 240 kW
Drehmoment: bis zu 560 Nm
Energieverbrauch: rund 20% geringer als beim Vorgänger
Drehmoment: etwa +75% gegenüber dem Vorgänger
Leistung: rund +40% gegenüber dem Vorgänger

Beim Thermomanagement setzt Volkswagen auf ein kombiniertes Öl- und Wasserkühlungssystem, das die Temperaturkontrolle ohne zusätzliche Pumpe optimieren soll.

Mehr Inhouse: Pulswechselrichter und APP290 für kommende Modelle

Zusätzlich kündigte der Konzern einen selbst entwickelten Pulswechselrichter an – die Komponente, die Volkswagen als „Gehirn“ des elektrischen Antriebsstrangs beschreibt. Laut Unternehmen soll die Eigenentwicklung Entwicklungszyklen beschleunigen, Kosten senken und die Abhängigkeit von Zulieferern reduzieren.

Parallel arbeitet Volkswagen für die kommende Electric Urban Car Family (genannt werden unter anderem ID. Polo, Škoda Epiq und CUPRA Raval) am neuen APP290-Elektromotor. Dieser soll Siliziumkarbid als Halbleitermaterial nutzen, auf 400V-Technologie basieren und in Leistungsstufen von 85 kW bis 166 kW verfügbar sein.

Am 10. März 2026 will Volkswagen die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 sowie den Ausblick für 2026 veröffentlichen – der nächste konkrete Termin, an dem sich zeigen wird, wie der Konzern seine Elektrifizierungsfortschritte finanziell und strategisch einordnet.

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