Wacker Neuson Aktie: Nettoverschuldung um 34 Prozent gesunken

Wacker Neuson senkt Nettoverschuldung um 34 Prozent und steigert EBIT deutlich. Kompaktmaschinen treiben das Wachstum im ersten Quartal an.

Die Kernpunkte:
  • Nettoverschuldung um ein Drittel reduziert
  • EBIT steigt auf 41,5 Millionen Euro
  • Kompaktmaschinen-Umsatz wächst um 40 Prozent
  • Prognose für 2026 bleibt unverändert

Wacker Neuson rückt vor der Hauptversammlung mit einer klareren Bilanz und deutlich besseren Quartalszahlen in den Mittelpunkt. Operativ zieht vor allem das Geschäft mit Kompaktmaschinen an, während der Konzern gleichzeitig seine Verschuldung spürbar senkt. An der Börse kommt das bislang nur verhalten an: Die Aktie notiert bei 19,04 Euro und damit knapp unter dem 50-Tage-Durchschnitt.

Kompaktmaschinen treiben das Quartal

Der stärkste Impuls kam aus dem Segment der Kompaktgeräte. Dort kletterte der Umsatz um 40 Prozent auf 355,5 Millionen Euro. Das half, die schwächere Entwicklung bei den Leichtgeräten abzufedern, deren Erlöse mit 114,2 Millionen Euro nahezu stabil blieben.

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Auch beim operativen Ergebnis legte der Konzern kräftig zu. Das EBIT stieg im ersten Quartal auf 41,5 Millionen Euro nach 12,1 Millionen Euro im Vorjahr. Maßgeblich waren höhere Absatzmengen und die bereits umgesetzten Effizienzmaßnahmen.

Bilanz wird schlanker

Parallel dazu hat Wacker Neuson die Nettoverschuldung spürbar zurückgeführt. Sie sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um rund 34 Prozent auf 195,8 Millionen Euro. Das ist ein sichtbarer Schritt hin zu einer robusteren Finanzstruktur.

Ganz reibungslos verlief das Quartal dennoch nicht. Der Free Cashflow blieb mit minus 2,6 Millionen Euro leicht negativ, belastet durch ein Net Working Capital von 710,3 Millionen Euro. Die Quote lag bei 30,7 Prozent und damit nur knapp über dem strategischen Ziel von 30 Prozent.

Blick auf die Hauptversammlung

Auf der Hauptversammlung im Mai will das Management erklären, wie der Ausbau der Marktanteile in den Kernmärkten weitergehen soll. Europa bleibt dabei der wichtigste Hebel: In der Region legte der Umsatz zuletzt um 26,7 Prozent auf 471,6 Millionen Euro zu.

Für 2026 hält Wacker Neuson an der Prognose fest. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz von 2,2 bis 2,4 Milliarden Euro und plant Investitionen von 70 bis 90 Millionen Euro in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. An der Börse bleibt das Bild gemischt: Seit Jahresbeginn liegt die Aktie mit 19,04 Euro noch klar im Minus, bewegt sich aber wieder näher an ihrem 52-Wochen-Tief als am Hoch.

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