West Red Lake Gold Mines Aktie: Prognose-Schock in Madsen!
Arbeitskräftemangel drückt das Produktionsziel für 2026 auf 27.000 bis 32.000 Unzen, obwohl Madsen im September den höchsten Monatsausstoß seit dem Neustart erzielte.

- Jahresziel auf 27.000 bis 32.000 Unzen gesenkt
- September mit höchster Monatsförderung seit Neustart
- 7.859 Unzen Gold im dritten Quartal
- Vor-Machbarkeitsstudie in den kommenden Wochen erwartet
West Red Lake Gold Mines senkt die Jahresprognose für die Madsen-Mine trotz operativer Fortschritte. Arbeitskräftemangel begrenzt die Goldförderung, obwohl der September den höchsten Monatsausstoß seit dem Neustart brachte. Für Anleger steht damit die Verlässlichkeit des weiteren Hochlaufs im Mittelpunkt. Die Aktie verliert heute -8,7% – die Prognosesenkung fällt mit deutlichem Verkaufsdruck zusammen.
Personalengpässe begrenzen die Förderung
Für 2026 erwartet das Unternehmen in Madsen nun eine Goldproduktion von 27.000 bis 32.000 Unzen. Neben fehlenden Arbeitskräften erschweren Medienberichten zufolge Probleme beim Abbau verbliebener Pfeiler den Betrieb.
Damit liegt die zentrale Herausforderung nicht allein in der Verarbeitung des Erzes. Entscheidend ist auch, ob der Untertagebetrieb ausreichend Material bereitstellen kann. Die gemeldeten technischen Fortschritte beseitigen die personellen Einschränkungen bislang nicht.
Zuvor hatte West Red Lake Gold eine Jahresproduktion von 35.000 bis 45.000 Unzen in Aussicht gestellt. Die neue Prognose nimmt die Erwartungen an den Hochlauf damit deutlich zurück.
Für die Einordnung ist diese Unterscheidung wichtig: Ein starker einzelner Monat belegt Fortschritte im Betrieb, garantiert aber noch keine dauerhaft höhere Förderung. Der Septemberrekord und die gesenkte Jahresprognose beschreiben deshalb unterschiedliche Seiten derselben Entwicklung.
Madsen meldet Fortschritte im Betrieb
Im dritten Quartal 2026 produzierte Madsen 7.859 Unzen Gold. Seit Jahresbeginn summierte sich der Ausstoß auf 22.102 Unzen.
Der stärkste Monat seit Wiederaufnahme des Betriebs liefert einen positiven operativen Anhaltspunkt. Zugleich zeigt die Prognosekorrektur, dass das Unternehmen diese Entwicklung noch nicht als ausreichende Grundlage für seine bisherigen Jahresziele betrachtet.
Im September erreichte die Goldproduktion 3.320 Unzen. Außerdem nahm West Red Lake Gold im Berichtsquartal einen Sekundärbrecher in Betrieb.
Dieser Ausbau soll zusammen mit der weiteren Untertageentwicklung die betriebliche Flexibilität verbessern. Für Anleger bleibt dabei die Abstimmung zwischen Abbau und Verarbeitung entscheidend.
Der durchschnittliche Mühlendurchsatz lag im Quartal bei 867 Tonnen täglich. Nach Unternehmensangaben kann die Mühle bis zu 1.000 Tonnen pro Tag verarbeiten. Technische Verarbeitungskapazität und tatsächlich verfügbare Erzmenge sind allerdings nicht gleichzusetzen.
Studie und Finanzzahlen als nächste Prüfpunkte
In den kommenden Wochen erwartet West Red Lake Gold die integrierte Vor-Machbarkeitsstudie für Madsen und Rowan. Sie wird damit zum nächsten angekündigten Meilenstein für die gemeinsame Projektplanung.
Die Finanzergebnisse zum dritten Quartal sollen am 27. November erscheinen. Für den 30. November ist ein begleitender Webcast angekündigt.
Die operative Bilanz bleibt somit zweigeteilt: Madsen erreicht einen Monatsrekord und erweitert seine technischen Möglichkeiten. Der Personalengpass zwingt West Red Lake Gold dennoch zu niedrigeren Produktionszielen. Für die weitere Bewertung zählt, ob sich die Fortschritte künftig in einer verlässlicheren Förderung niederschlagen.
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