Wheaton Precious Metals Aktie: Milliarden-Deal fixiert

Das Unternehmen investiert 4,3 Milliarden US-Dollar für langfristige Lieferrechte an der Antamina-Mine in Peru, um sein Produktionswachstum abzusichern.

Die Kernpunkte:
  • Strategischer Zukauf von 33,75% der Silberproduktion
  • Finanzierung durch hohe Nettogewinnmarge von 54,7%
  • Aktie notiert nahe dem 52-Wochen-Hoch
  • Start der Lieferungen ab April 2026 geplant

Wheaton Precious Metals setzt ein deutliches Ausrufezeichen im Silbermarkt. Mit einer Investition von 4,3 Milliarden US-Dollar sichert sich das Unternehmen langfristige Lieferrechte aus der Antamina-Mine in Peru. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Produktionspipeline nachhaltig zu erweitern und die Marktposition durch Kooperationen mit Branchenriesen wie BHP zu festigen.

Details zur Antamina-Vereinbarung

Kern der Vereinbarung ist ein sogenanntes Silber-Streaming-Abkommen. Ab dem 1. April 2026 erhält Wheaton Precious Metals einen Anteil von 33,75 % der Silberproduktion aus dem BHP-Anteil der Mine. Diese Quote bleibt bestehen, bis eine Liefermenge von 100 Millionen Unzen erreicht ist. Danach reduziert sich der Anteil für die restliche Lebensdauer der Mine auf 22,5 %.

Der Zeitpunkt des Geschäfts ist für das Unternehmen optimal gewählt, da Wheaton seine eigenen Produktionsziele für 2025 bereits übertreffen konnte. Die neue Vereinbarung sichert nun das Wachstum für die Jahre 2026 und darüber hinaus ab. Für Wheaton bedeutet dieser Zukauf eine erhebliche Steigerung der künftigen Fördermengen in einer Phase, in der das Unternehmen ohnehin eine starke operative Dynamik zeigt.

Starke Margen und Analysten-Optimismus

Die finanzielle Basis für solche Großinvestitionen ist beeindruckend. Mit einer Nettogewinnmarge von 54,7 % und einem Umsatzwachstum von über 50 % im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich das Geschäftsmodell äußerst profitabel. Analysten großer Finanzinstitute bewerten die Aktie daher weiterhin mit „Buy“. Doch kann das Unternehmen die hohen Erwartungen trotz der üblichen Risiken wie Rohstoffpreisschwankungen dauerhaft erfüllen?

An der Börse wird die Entwicklung bislang positiv quittiert. Die Aktie notiert mit einem Schlusskurs von 127,65 Euro nur knapp unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 130,90 Euro. Seit Jahresbeginn verzeichnet das Papier bereits ein deutliches Plus von fast 27 %.

Der Fokus richtet sich nun auf den operativen Start der Vereinbarung im April. Investoren werden genau beobachten, wie effizient die neuen Volumina aus Peru in die Bilanz integriert werden und ob die ambitionierten Produktionsprognosen für die kommenden fünf Jahre wie geplant umgesetzt werden können.

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