Erneut Rekordergebnis bei Deutsche Wohnen.

Das Jahresergebnis 2016 der Immobiliengesellschaft Deutsche Wohnen konnte sich dank Bewertungsgewinnen und einer guten operativen Performance erneut deutlich steigern. Es soll in Zukunft weiter investiert werden und der Ausblick bleibt gut.

© Deutsche Wohnen

Der Konzerngewinn lag mit 1,6 Mrd. Euro rund 35 % über dem des Vorjahres. Die für die Branche wichtige Kennmarke, Funds from Operations (FFO I), hat sich im letzten Jahr durch Ankäufe, reduzierte Finanzierungskosten und einem organischen Wachstum um 26 % auf 383,9 Mio. Euro erhöht. Im Vorjahr stand noch ein Betrag von 304,0 Mio. Euro in den Büchern. Der Verschuldungsgrad blieb mit 37,7 % auf Vorjahresniveau.

In 2016 konnte die Deutsche Wohnen erneut von einem guten Marktumfeld und der hervorragenden Entwicklung des Portfolios  profitieren. Dies spiegelt sich im Wertzuwachs von ca. 2,7 Mrd. Euro in der Portfoliobewertung wider.

Deutsche Wohnen ist fokussiert auf Ballungszentren

CEO Michael Zahn kommentierte den erneuten Rekord: „Unser Fokus auf dynamische Regionen wie Berlin oder Frankfurt, zahlt sich dauerhaft aus. Die gute operative Entwicklung unseres Immobilien-Portfolios ist die Basis unseres Erfolgs. Darüber hinaus profitieren wir von der positiven Entwicklung unserer Heimatmärkte mit attraktiven Wertsteigerungen, die sich in unserem Nettovermögenswert  (NAV), widerspiegeln.“
Die meisten Objekte, die Deutsche Wohnen besitzt, liegen in Ballungszentren, in denen es immer weniger bezahlbaren Wohnraum gibt. Dabei steuert der Kernmarkt Berlin mit rund 2,4 Mrd. Euro das größte Wachstum bei. Der Konzern hatte nicht zuletzt aufgrund steigender Immobilienpreise sein Immobilienvermögen im letzten Jahr deutlich aufgewertet. Das Portfolio der Deutsche Wohnen umfasste zum 31. Dezember 2016 rund 160.000 Wohn- und Gewerbe-Einheiten mit einem Fair Value von etwa 15,5 Mrd. Euro. Die Vertragsmiete im Gesamtbestand belief sich zum Jahresende auf 6,10 Euro je m², bei einem Leerstand von 1,8 %.

Anhebung der Dividende

Von den sehr guten Ergebnissen des vergangenen Jahres sollen natürlich auch die Aktionäre profitieren. Die Dividende soll um 37 % auf 0,74 Euro je Aktie steigen. Das Management um Unternehmenschef Michael Zahn hatte im November bei Vorlage der Neun-Monats-Zahlen den Aktionären eine Dividende von rund 73 Cent je Aktie in Aussicht gestellt.

Ausblick: Weiterhin im Aufwind

Für das laufende Jahr peilt der MDAX-Konzern ein operatives Ergebnis von rund 425 Mio. Euro an.  Der Verschuldungsgrad (LTV) soll im Zielkorridor von 35 % bis 40 % verbleiben.
Für eine deutliche Ausweitung des Investitionsprogramms zur Qualitätsverbesserung wurde in 2016 ein Investitionsprogramm von 1,0 Mrd. Euro verabschiedet. Das auf fünf Jahre angelegte Programm umfasst rund 30.000 Wohnungen, die auf einen zeitgemäßen Standard gebracht und energetisch saniert werden sollen. Außerdem sollen ca. 2.200 neue Wohnungen innerhalb der nächsten vier Jahre entstehen, um das Portfolio zu erweitern.

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