Wienerberger wächst weiter

Wienerberger profitiert besonders vom Nachholbedarf bei der Schaffung von Wohnraum in Europa und will seine Position durch Zukäufe weiter ausbauen.

Die Zahlen des Weltmarktführers zum ersten Halbjahr 2018 waren wieder einmal sehr solide. Der Konzernumsatz stieg um 4 % auf 1,6 Milliarden Euro und das Ebitda, also das Ergebnis vor Steuern und Abschreibungen, war sogar mit 214 Millionen Euro 18 % besser im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Wienerberger optimistisch für Jahresziele

Chef Heimo Scheuch ist optimistisch, dass die Ertragsziele von 450 bis 470 Millionen Euro erreicht werden können. Und auch weitere Übernahmen und Zukäufe in Europa und Nordamerika sind geplant. Hier wollen die Wiener rund 200 Millionen Euro investieren.

Denn auch in den letzten sechs Monaten profitierte man besonders von der starken Position in Zentral- und Osteuropa. Denn gerade in diesen Ländern ist der Nachholbedarf bei der Schaffung von Wohnraum groß und die Konjunktur läuft momentan sehr gut.

Scheuch sagte gegenüber dem Handelsblatt: “Wir sehen noch sehr viele weitere Übernahmemöglichkeiten. Wir haben schöne Gelegenheiten in allen Geschäftsbereichen, um unser Produktportfolio auszubauen. Beispielsweise stehen Familienunternehmen in unserer Branche zum Verkauf.“

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