Wincor Nixdorf: Zusammen mit Diebold auf gutem Weg

Wincor Nixdorf hat das Geschäftsjahr 2015/2016 erfolgreich beendet. Der Umsatz konnte gesteigert werden und auch das EBITDA überzeugte. In diesem Jahr überragte jedoch vor allem die Fusion mit dem US-Konkurrenten Diebold. Zukünftig wird das Unternehmen als Diebold Nixdorf geführt und kann positiv in die Zukunft blicken. Denn beim großen Thema Digitalisierung von Automaten und Kassensystemen scheint man gut aufgestellt zu sein.

© Wincor Nixdorf
© Wincor Nixdorf

Mit dem nach Umsatz erfolgreichsten Jahr aller Zeiten hat Wincor Nixdorf das Geschäftsjahr 2015/2016 beendet. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um rund sechs Prozent auf 2,58 Milliarden Euro. Das EBITDA betrug ordentliche 198 Millionen Euro.

Diebold und Nixdorf bündeln sinnvoll ihre Kräfte

Als Diebold Nixdorf kommt der Konzern nun nach eigenen Angaben auf einen Jahresumsatz von rund 4,8 Milliarden Euro. Mit dem Zusammenschluss bündelt das Unternehmen seine Kräfte: Während Wincor Nixdorf gute Handelsbeziehungen vorweisen kann und in Europa stark aufgestellt ist, hat Diebold Zugang zu internationalen Märkten.

Vor allem die Digitalisierung soll Diebold Nixdorf in eine erfolgreiche Zukunft führen. Unter anderem mit einer ausgegründeten Software-Tochter sollen Konzepte für digitale Lösungen im Handel und für Finanzdienstleister entwickelt werden – und das in den USA ebenso wie in Europa.

Wincor Nixdorf-Aktie hat schon kräftig zugelegt

Die Aussichten für das fusionierte Unternehmen sind demnach sehr ordentlich. Nun hat die Aktie von Wincor Nixdorf in 2016 bereits deutlich zugelegt. Seit Januar steht ein Plus von rund 40 Prozent zu Buche, seit der Zustimmung der Behörden zur Fusion ist der Titel um gut 15 Prozent geklettert. Dass das Papier trotzdem weiterhin interessant ist, liegt unter anderem an einer Garantie-Dividende.

Diese sieht vor, dass Anleger anstelle einer Abfindung für die Wincor Nixdorf-Aktie eine garantierte Dividende von 2,85 Euro je Anteilsschein in 2018 erhalten sollen. Angesichts des aktuellen Kurses entspricht dies einer Rendite von knapp 4,4 Prozent.

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