Wirecard Aktie auf Rekordhöhen: Wie geht es weiter?

Wissen Sie, was Deutsche Lufthansa, RWE, Commerzbank oder ThyssenKrupp gemeinsam haben? Sie alle haben inzwischen eine geringere Marktkapitalisierung als der Zahlungsdienstleister Wirecard.

Wenn man die letzten zwölf Monate Revue passieren lässt, kamen in schöner Regelmäßigkeit Warnungen, dass die Aktie von Wirecard heillos überbewertet sei. So gehörte das Unternehmen auch immer wieder zu denen, die sich Shortseller-Attacken erwehren mussten. Erinnert sei hier nur an den Vorwurf der Bilanzfälschung. Und dennoch:

Wie sieht die Bewertung von Wirecard aus?

All die Steine im Weg haben nicht verhindert, dass sich die Aktie allein in den letzten zwölf Monaten mehr als verdoppelt hat. Und ein Ende ist nicht abzusehen. Zwar ist Wirecard mit einem geschätzten KGV für dieses Jahr von rund 47 mit Abstand deutlich teurer als beispielsweise der TecDAX, in dem Wirecard Mitglied ist. Dieser wird für dieses Jahr mit einem KGV von rund 30 bewertet. Doch ein anderes spannendes Detail spricht für eine Fortführung der Rallye.

Technik gibt Entwarnung

Denn nachdem sich die Aktie zwischen Mitte April und Ende Mai aus technischer Sicht in einem stark überkauften Bereich befand, hat sich dies inzwischen deutlich relativiert. Obwohl die Aktie gerade aktuell ein neues Allzeithoch markierte, liefern die technischen Indikatoren, insbesondere der Relative-Stärke-Index, nur eher moderate Hinweise. Damit wäre zumindest theoretisch der Weg frei, um mich hier weitere Kursaufschläge zu erreichen.

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