Wirecard profitiert von erfolgreichem IPO eines Wettbewerbers

Mit einem kräftigen Kurssprung quittierte der deutsche Zahlungsdienstleister Wirecard den erfolgreichen Börsengang eines Konkurrenten.

Denn der holländische Bezahldienstleister Adyen konnte nicht nur mit 240 Euro pro Aktie das Maximum der Bookbuilding-Spanne erreichen, sondern erfreute sich auch nach der Handelsaufnahme geradezu reißenden Absatz. Was sogar zeitweise dazu führte, dass der Wert auf über 500 Euro kletterte.

Adyen-IPO lieft gute Argumente

Was hat das nun mit Wirecard zu tun? Der Börsengang von Adyen hat gezeigt, dass digitale Zahlungsdienstleister und Fintechs nach wie vor bei den Aktionären stark nachgefragt werden. Zwar gibt es inzwischen immer mehr Player, doch gehen Analysten und Investoren weiterhin von starken Zuwachsraten aus. Was auch eine entsprechend hohe Börsenbewertung rechtfertigen soll. Und damit kommen wir wieder zu Wirecard.

Wirecard als DAX-Kandidat

Denn schon in den vergangenen Monaten wurde immer wieder darüber diskutiert, ob die Börsenbewertung nicht inzwischen über das Wachstumspotential hinaus geschossen ist. Schließlich liegt die Marktkapitalisierung wird fast 18 Milliarden Euro beispielsweise über der von Commerzbank oder Thyssenkrupp. Womit Wirecard auch als heißer Kandidat auf eine DAX-Mitgliedschaft gehandelt wird.

Potenzial noch nicht ausgeschöpft?

Seit Monaten scheint die Aktie von Wirecard kein Halten zu kennen. Im Laufe des heutigen Handelstages konnte auf Intraday-Basis bereits ein neues Allzeithoch bei 154 Euro markiert werden. Aktuell scheint es hier wenig Argumente zu geben, die für eine baldige Korrektur sprechen. Anleger sollten dennoch vorsichtig bleiben und ihre Positionen entsprechend absichern.

%d Bloggern gefällt das: