Wirecard: Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert. Aktie abgestuft

Wirecard, der Neuling im DAX, konnte im letzten Quartal beim Umsatz und operativen Ergebnis kräftig zulegen. Doch Merrill Lynch stuft das Unternehmen jetzt ab. Daraufhin bricht die Aktie um 6,5 % ein.

Denn nach eingehenden Untersuchungen hält Merrill Lynch den französischen Konkurrenten Ingenico derzeit für die bessere Wahl als Anlage. Dies schrieb Analyst Adithya Metuku in einer Branchenstudie am Freitag.

Umsatz und Ergebnis gesteigert

Dabei legte der Umsatz von Wirecard um 35 % auf 549 Millionen Euro zu und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen stieg sogar um 36 % auf 150 Millionen Euro. Besser, als von den Analysten hier erwartet. Chef Markus Braun bekräftigte auch die Jahresprognose, hier soll das Ergebnis zwischen 530 und 560 Millionen Euro landen. Und für das vierte Quartal wird eine weiterhin starke Geschäftsentwicklung erwartet. Das meldete der Commerzbank-Nachfolger im DAX. Denn Wirecard profitiert weiterhin von einem wachsenden Onlinehandel.

Merrill Lynch stuft ab

Doch das US-Inestmenthaus Merrill Lynch blickt hier wenig optimistisch in die Zukunft und hat Wirecard von „Neutral“ auf „Underperform“ abgestuft. Zudem senkte man das Kursziel von 192 auf 150 Euro ab. Denn „nach eingehender Analyse der Zahlungsabwickler im deutschen Onlinehandel habe er Sorgen um die Wettbewerbsposition von Wirecard und die Nachhaltigkeit der inzwischen eingepreisten Wachstumsdynamik“, schrieb Analyst Adithya Metuku in einer Studie. Das ging an der Aktie nicht spurlos vorbei. Die Papiere verloren im Xetra-Handel rund 6,5 % und schlossen zum Wochenende bei 151,75 Euro.

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