Wix Aktie: 1.000 Stellen durch KI-Schnitt

Wix baut 1.000 Stellen ab und setzt auf KI-Modell Harmony. Trotz Kursverlusten plant der Konzern milliardenschwere Aktienrückkäufe.

Die Kernpunkte:
  • Jeder fünfte Job gestrichen
  • KI-Modell Harmony senkt Kosten
  • Aktie fällt in überverkauften Bereich
  • Milliarden für Aktienrückkäufe geplant

Wix streicht jeden fünften Arbeitsplatz. Der Webseiten-Spezialist setzt konsequent auf Künstliche Intelligenz, um die Kosten massiv zu senken. Die Märkte reagieren nervös auf den radikalen Umbau.

Transformation durch Harmony

CEO Avishai Abrahami baut den Konzern um. Insgesamt 1.000 Stellen fallen weg, wobei Standorte weltweit betroffen sind. In Europa meldeten bereits Niederlassungen in Litauen erste Entlassungen. Das Ziel ist maximale Effizienz durch das hauseigene KI-Modell „Harmony“.

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Das Management will die Kosten für die Webseiten-Erstellung drastisch reduzieren. Intern schätzt Wix, dass diese Ausgaben auf 5 Prozent des bisherigen Niveaus sinken könnten. Damit würde sich das Unternehmen fast vollständig von teuren externen Drittanbietern lösen.

Währungsdruck belastet den Kurs

Parallel dazu erschwert die Stärke des israelischen Schekels das operative Geschäft. Die Währung belastet die Planung gegenüber dem US-Dollar zusätzlich. Die Aktie gerät derweil weiter in den Sog des Abwärtstrends.

Mit 52,00 Euro notiert das Papier heute 3,70 Prozent im Minus. Seit Jahresbeginn summiert sich der Kursverlust auf fast 40 Prozent. Der Relative-Stärke-Index (RSI) ist mit einem Wert von 29,9 in den überverkauften Bereich gefallen.

Milliarden für Aktienrückkäufe

Trotz der Entlassungen bleibt die operative Basis stabil. Wix erwirtschaftet einen jährlichen wiederkehrenden Umsatz von 1,9 Milliarden US-Dollar. Der Free Cashflow liegt bei über 500 Millionen US-Dollar. Die Liquidität nutzt das Unternehmen für eine aggressive Kapitalrückführung.

Bisher hat Wix bereits 30 Prozent der ausstehenden Aktien zurückgekauft. Ein weiteres Rückkaufprogramm über 2 Milliarden US-Dollar ist autorisiert. Der Vorstand signalisiert damit Vertrauen in die eigene Bewertung, während der Konzern seine 304 Millionen Anwender auf die neuen KI-Tools vorbereitet. Die kommenden Quartalsberichte müssen belegen, wie schnell die angekündigten Einsparungen die Marge tatsächlich stützen.

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