Wolford: Marco Pozzo neuer CEO
Wolford verzeichnet 14 Prozent Umsatzrückgang und stoppt Kapitalerhöhung. Neuer CEO Marco Pozzo treibt die strategische Neuausrichtung voran.

- Umsatz sinkt auf 76 Millionen Euro
- Aktie fällt auf neues Jahrestief
- Kapitalerhöhung wird nicht umgesetzt
- Marco Pozzo übernimmt alleinige Führung
Wolford steckt tief im Umbau. Während der Luxuswäsche-Hersteller an einer neuen Strategie feilt, zeigt der Geschäftsbericht derweil die harte Realität eines schwierigen Marktumfelds. Eine abgesagte Kapitalmaßnahme sorgt zusätzlich für Unruhe an der Börse.
Umsatzrückgang und operative Hürden
Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 markieren einen deutlichen Einschnitt. Der Umsatz sank um 14 Prozent auf 76 Millionen Euro. Makroökonomische Unsicherheiten und gestörte Logistikketten belasteten das Geschäft vor allem in der ersten Jahreshälfte.
Zwar berichtete das Management von einer Stabilisierung im vierten Quartal, allerdings reagieren die Anleger skeptisch. Die Aktie rutschte am Freitag um 7,5 Prozent ab und markierte bei 2,70 Euro ein neues Jahrestief. Seit Jahresbeginn hat das Papier damit rund 18 Prozent an Wert verloren.
Strategiewechsel unter neuer Führung
Die geplante Kapitalerhöhung aus dem Juli 2025 findet nicht statt. Das Unternehmen stufte die Umsetzung angesichts des erwartbaren Interesses als wirtschaftlich nicht sinnvoll ein. Stattdessen sichert die Hauptaktionärin die Liquidität vorerst über Gesellschafterdarlehen ab.
Indes übernimmt Marco Pozzo die alleinige Führung. Er leitet den Vorstand seit März 2026 als CEO und soll das Vertriebsmodell sowie die Produktstrategie modernisieren. Dabei setzt Wolford verstärkt auf die Produktion in Europa und Nachhaltigkeitszertifikate, um sich im Premiumsegment neu zu positionieren.
Im April 2026 veröffentlicht das Unternehmen die vollständigen Jahresergebnisse für 2025. Diese Daten bilden die Grundlage für die ordentliche Hauptversammlung im Juni, auf der sich das Management den Fragen der Anteilseigner zur langfristigen Finanzierung stellen muss.
Wolford-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Wolford-Analyse vom 24. April liefert die Antwort:
Die neusten Wolford-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Wolford-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Wolford: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




