Xerox Aktie: Short-Quote fällt auf 32,09 Prozent

Spekulanten reduzieren Wetten gegen Xerox, während Cloud-Dienste den Konzernumbau vorantreiben und die Schulden sinken.

Die Kernpunkte:
  • Short-Quote fällt auf 32 Prozent
  • Cloud-Dienste als Wachstumstreiber
  • Schuldenabbau und Transformation
  • Quartalszahlen Ende Juli erwartet

Bei Xerox dreht sich die Stimmung. Während die Aktie lange im Visier von Spekulanten stand, ziehen sich die Leerverkäufer nun spürbar zurück. Gestern reagierte der Kurs mit einem deutlichen Sprung nach oben.

Die Short-Quote sank auf 32,09 Prozent des frei gehandelten Streubesitzes. Im Vergleich zu Mitte Juni ist das ein Rückgang von 1,28 Prozent. Aktuell sind damit noch rund 36,47 Millionen Aktien leerverkauft.

Der Rückzug der Spekulanten deckt sich mit der jüngsten Kursentwicklung. Am 21. Juli legte das Papier um 4,71 Prozent zu. Leerverkäufer bräuchten beim derzeitigen Handelsvolumen fast achteinhalb Tage, um ihre Positionen vollständig über den Markt zurückzukaufen.

Cloud-Dienste als Wachstumstreiber

Parallel zum technischen Umschwung verbucht Xerox operative Fortschritte. Das Unternehmen gilt laut Branchenberichten zum fünften Mal in Folge als Marktführer für Cloud-Print-Services. Diese Position untermauert den laufenden Konzernumbau.

Dabei spielt die Verknüpfung von künstlicher Intelligenz mit hybriden Arbeitsmodellen eine zentrale Rolle. Die Cloud-Architektur von Xerox ermöglicht es, digitale Dienstleistungen für weltweit fast 200.000 Kunden zu skalieren. Das Spektrum reicht dabei von kleinen Betrieben bis zu Großkonzernen.

Fokus auf Schuldenabbau

Um den personellen Rahmen für die Transformation abzusichern, hat der Vorstand ein spezielles Prämienprogramm beschlossen. Es soll wichtige Mitarbeiter bis zum Jahr 2028 an das Unternehmen binden. CEO Louie Pastor und der Finanzvorstand sind von diesen Zahlungen ausgeschlossen.

Pastor priorisiert die Stabilisierung der Umsätze und will die Verschuldung senken. Die Integration der Lexmark-Übernahme aus dem Vorjahr bildet hierfür das Fundament. Der Konzern wandelt sich weg vom reinen Hardware-Hersteller hin zum IT-Dienstleister für digitale Workflows.

Die nächsten Weichenstellungen folgen Ende Juli. Dann veröffentlicht Xerox die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 in einem Webcast. Am 31. Juli schüttet das Unternehmen zudem die Quartalsdividende von 0,025 US-Dollar je Aktie aus.

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