Xiaomi: 3,26 Euro markieren 12-Monats-Tief
Xiaomi präsentiert ehrgeizige Pläne für Europa und KI, während sinkende Smartphone-Verkäufe und Chipkosten die Aktie auf ein Jahrestief drücken.

- Neues 52-Wochen-Tief der Aktie
- Europastart für E-Autos geplant
- Smartphone-Gewinn bricht ein
- Milliarden für Aktienrückkäufe
Starke Visionen, schwache Kurse. Auf dem Investor Day in Peking skizzierte Xiaomi eine ehrgeizige Zukunft für Autos und Künstliche Intelligenz. Die Börse reagiert darauf eiskalt. Die Aktie markierte am Donnerstag mit 3,21 Euro ein neues 52-Wochen-Tief. Seit Jahresbeginn hat das Papier rund 28 Prozent an Wert verloren.
Auto-Sparte: Europastart und Lieferprobleme
Das Management nennt einen konkreten Zeitplan, um international zu wachsen. In der zweiten Jahreshälfte 2027 plant Xiaomi den Verkauf seiner Elektroautos in Europa. Ein Entwicklungszentrum in München mit über 100 Mitarbeitern baut bereits operative Strukturen auf.
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Im Tagesgeschäft stottert der Motor. Im ersten Quartal 2026 lieferte Xiaomi rund 79.000 Fahrzeuge aus. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem starken Schlussquartal 2025. Um das Jahresziel von einer halben Million Autos zu erreichen, muss das Tempo nun steigen.
Kostenschock im Kerngeschäft
Parallel zur Autosparte drückt das Smartphone-Geschäft auf die Bilanz. Die Preise für Speicherchips zogen im ersten Quartal um bis zu 90 Prozent an. Die Folge: Der Bruttogewinn in diesem Segment brach um mehr als 40 Prozent ein.
Indes sanken die Auslieferungen um fast ein Fünftel auf 33,8 Millionen Geräte. Das Management erwartet für 2026 einen schrumpfenden Weltmarkt. Höhere Verkaufspreise sollen den Volumenrückgang nun abfedern.
KI-Hoffnung und Aktienrückkäufe
Xiaomi sucht nach neuen Einnahmequellen. Künstliche Intelligenz soll künftig über Abonnements und höhere Produktpreise Geld in die Kasse spülen. Das hauseigene Basismodell erzielt in ersten Tests gute Ergebnisse. Rund 35 Prozent der Nutzer zahlen bereits für erweiterte Token-Pläne.
Um den Aktienkurs zu stützen, kauft der Konzern massiv eigene Papiere zurück. Bis Ende April flossen dafür Milliardenbeträge. Das Programm konnte den Abwärtstrend der Aktie bislang nicht stoppen.
Im Mai genehmigt der Vorstand die endgültigen Ergebnisse für das erste Quartal. Diese Daten legen den finanziellen Spielraum für die weitere Expansion fest. Am 2. Juni folgt die Jahreshauptversammlung. Dort stimmen Aktionäre über geplante Satzungsänderungen und neue Regeln für virtuelle Versammlungen ab.
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