Xiaomi Aktie: F&E-Ausgaben um 33 Prozent gestiegen
Mehr Forschungsausgaben und Fahrzeugauslieferungen treffen auf operative Verluste der Autosparte und geplante Aktienrückkäufe.

- F&E-Ausgaben steigen um 33,4 Prozent
- Autosparte erzielt 20,1 Prozent Bruttomarge
- Operativer Verlust von 3,1 Milliarden Yuan
- Rückkäufe bis 20 Milliarden Hongkong-Dollar geplant
Der chinesische Technologiekonzern Xiaomi treibt den Umbau vom reinen Smartphone-Hersteller zum breit aufgestellten Technologie- und E-Mobilitätskonzern voran.
An der Börse bleibt die Stimmung verhalten: Zum Handelsschluss am vergangenen Freitag notierte das Papier bei 2,76 Euro, was einem Rückgang von 36 Prozent seit Jahresanfang entspricht.
Forschungsausgaben und Fahrzeugsparte im Fokus
Der Konzern weitet seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten deutlich aus. Die F&E-Ausgaben stiegen im ersten Quartal im Jahresvergleich um 33,4 Prozent auf 9,0 Milliarden Yuan. Ende März 2026 beschäftigte der Konzern 26.048 Mitarbeiter in diesem Bereich. Das Management investiert vor allem in Künstliche Intelligenz und die Elektromobilität.
Das Geschäft mit intelligenten Elektrofahrzeugen und KI-Anwendungen steuerte im ersten Quartal einen Umsatz von 19,9 Milliarden Yuan bei, wovon 19,0 Milliarden Yuan auf das Autogeschäft entfielen. Die Sparte erzielte eine Bruttomarge von 20,1 Prozent, verzeichnete jedoch einen operativen Verlust von 3,1 Milliarden Yuan.
Insgesamt lieferte das Unternehmen in den ersten drei Monaten 80.856 Fahrzeuge aus, was einem Zuwachs von 6,6 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das formulierte Ziel für das Gesamtjahr 2026 liegt bei der Auslieferung von 550.000 Fahrzeugen.
Smartphone-Kerngeschäft und Kapitalmaßnahmen
Im Smartphone-Geschäft behauptete der Konzern seine Marktposition. Bei 33,8 Millionen ausgelieferten Geräten belief sich der Spartenumsatz auf 44,3 Milliarden Yuan bei einer Bruttomarge von 10,1 Prozent. Der globale Marktanteil lag bei 11,3 Prozent. Der durchschnittliche Verkaufspreis legte um 8,2 Prozent auf 1.310 Yuan zu.
Um den Kurs zu stützen, setzt das Management auf Aktienrückkäufe. Seit Jahresbeginn bis zum 22. Mai erwarb der Konzern rund 250,5 Millionen Aktien im Gegenwert von etwa 8,4 Milliarden Hongkong-Dollar. Für die kommenden zwölf Monate plant das Unternehmen zudem den Rückkauf von B-Aktien im Wert von bis zu 20 Milliarden Hongkong-Dollar.
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