Xiaomi Aktie: KI trifft Robotik
Xiaomi untermauert seine KI- und Robotikambitionen mit Milliardenbudgets und meldet erstmals Profitabilität im Elektroauto-Geschäft, während die Aktie unter Druck steht.

- Milliardenbudget für KI-Entwicklung bis 2028
- Elektroauto-Sparte erstmals operativ profitabel
- Ambitioniertes Ziel von 550.000 EV-Auslieferungen
- Aktienkurs deutlich unter 200-Tage-Durchschnitt
Roboterhände, ein Billionen-Parameter-Modell und ein Elektroauto-Ziel von 550.000 Fahrzeugen: Xiaomi hat am Freitag seine Ambitionen im Bereich verkörperter KI-Intelligenz mit konkreten Zahlen untermauert. Das Unternehmen befindet sich mitten in einer Transformation — und die Investitionspläne sind beachtlich.
Robotik, KI-Modelle und ein Megabudget
Unternehmenschef Lei Jun präsentierte neue Fortschritte bei Roboterhänden, die bereits 150.000 Greifzyklen in Zuverlässigkeitstests absolviert haben. Diese Entwicklung ist eingebettet in eine Mitte März vorgestellte KI-Roadmap, die Software-Intelligenz tief in das „Mensch-Auto-Heim“-Ökosystem integrieren soll.
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Technologisch stützt sich Xiaomi dabei auf das KI-Modell MiMo-V2-Pro — über eine Billion Parameter insgesamt, 42 Milliarden davon aktiv genutzt. In der Woche vor dem 22. März zählte es laut OpenRouter-Daten zu den fünf meistgenutzten KI-Modellen weltweit. Platz acht im Artificial-Analysis-Ranking zeigt: Das Modell ist konkurrenzfähig, aber noch kein unangefochtener Spitzenreiter.
Die finanziellen Ambitionen dahinter sind enorm. Für 2026 plant Xiaomi allein 16 Milliarden Yuan für KI-Investitionen, bis 2028 sollen kumuliert 60 Milliarden Yuan fließen. Die gesamten F&E-Ausgaben sollen 2026 erstmals die 40-Milliarden-Yuan-Marke überschreiten.
EV-Sparte erstmals profitabel
Ein zentraler Baustein der Strategie ist das Elektroauto-Geschäft. Die neue SU7-Generation startete am 19. März zu Preisen ab 219.900 Yuan — für 2026 peilt Xiaomi 550.000 Auslieferungen an. Bereits 2025 erzielte die EV- und KI-Sparte mit 900 Millionen Yuan erstmals ein positives operatives Ergebnis, bei einem Umsatz von 106,1 Milliarden Yuan.
Das Gesamtunternehmen schloss 2025 mit einem Rekordumsatz von 457,3 Milliarden Yuan ab. Der bereinigte Nettogewinn stieg um 43,8 Prozent auf 39,2 Milliarden Yuan.
Margendruck durch Chippreise
Nicht alles läuft reibungslos. Steigende Preise für DRAM- und NAND-Speicherchips belasten die Bruttomargen im Hardware-Segment spürbar. Xiaomi konnte seinen Marktanteil in China mit 16,6 Prozent dennoch auf Rang zwei halten — getragen von einer erfolgreichen Premium-Strategie: Smartphones über 3.000 Yuan machten 2025 bereits 27,1 Prozent des chinesischen Absatzvolumens aus.
An der Börse spiegelt sich die Aufbruchstimmung bislang kaum wider. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 20 Prozent verloren und notiert mit 3,59 Euro deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 4,93 Euro. Parallel erwarb Xiaomi am Freitag 2,2 Millionen eigene Aktien für rund 71,4 Millionen HKD — ein Signal des Managements, das den Markt bisher kalt lässt.
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