Xiaomi Aktie: Leerverkäufer machen Kasse
Während Leerverkäufer Milliardengewinne mit Xiaomi erzielen, kämpft das Kerngeschäft mit explodierenden Kosten. Die Elektroauto-Sparte wächst hingegen stark und eine erste Dividende steht bevor.

- Leerverkäufer erzielen 1,8 Mrd. USD Buchgewinne
- Smartphone-Margen durch hohe Bauteilkosten unter Druck
- Elektroauto-Umsatz verzeichnet fast 200 Prozent Wachstum
- Erste Abschlussdividende seit Börsengang könnte folgen
Während Xiaomi angeblich eine europäische Automobil-Allianz mit Stellantis schmiedet, formiert sich an der Börse massiver Widerstand. Leerverkäufer erzielen derzeit Milliardengewinne mit Wetten gegen den chinesischen Technologiekonzern. Die Kombination aus explodierenden Bauteilkosten und schwindenden Subventionen zwingt Anleger zu einer Neubewertung des einstigen Börsenlieblings.
Der Gegenwind im Kerngeschäft ist spürbar. Laut Counterpoint Research schossen die Speicherpreise im ersten Quartal um bis zu 90 Prozent in die Höhe. Da Xiaomi die Preise für seine Flaggschiff-Smartphones stabil hält, um Marktanteile zu verteidigen, schmilzt die Gewinnmarge. Diese toxische Mischung bescherte Short-Sellern laut S3 Partners zuletzt Buchgewinne von 1,8 Milliarden US-Dollar. Die fundamentale Schwäche spiegelt sich auch im Kurs wider: Seit Jahresanfang steht bei der Aktie ein Minus von gut 17 Prozent auf dem Kurszettel. Am Freitag ging das Papier bei 3,73 Euro aus dem Handel. Goldman Sachs reagierte bereits, senkte die Gewinnprognosen spürbar und kappte das Kursziel auf 41 Hongkong-Dollar.
Europa-Pläne und EV-Wachstum
Ein völlig anderes Bild zeichnet die Elektroauto-Sparte. Hier verzeichnete das Unternehmen zuletzt ein Umsatzwachstum von fast 200 Prozent, womit das Segment mittlerweile ein Viertel der Konzernerlöse ausmacht. Um dieses Momentum global zu nutzen, laufen laut Insiderberichten explorative Gespräche mit Stellantis. Im Raum steht eine Beteiligung an Marken wie Maserati im Gegenzug für Produktionskapazitäten in Europa. Ein solcher Schritt würde das Problem umgehen, dass Xiaomi bislang ausschließlich in China fertigt. Gleichzeitig stützt das Management den Kurs mit aggressiven Aktienrückkäufen. Erst Mitte März flossen weitere Millionen in den automatisierten Erwerb eigener Papiere.
Dividende als möglicher Katalysator
Neben regulatorischen Hürden in Indien, wo ein Steuerverfahren mit potenziellen Strafen von über 150 Millionen US-Dollar droht, richtet sich der Fokus nun auf den 24. März. An diesem Tag legt der Vorstand die vollständigen Jahreszahlen für 2025 vor. Die Bilanz wird die tatsächliche Rentabilität der Smartphone-Sparte offenlegen und eine Premiere bereithalten: Auf der Agenda steht die mögliche Genehmigung der ersten Abschlussdividende seit dem Börsengang.
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