Xlife Sciences Aktie: Novartis zahlt 1,1 Milliarden für Myricx

Veraxa Biotech fokussiert sich auf solide Tumore und plant den Verkauf von Randbereichen. Ein Novartis-Deal gibt Rückenwind für die Bewertung.

Die Kernpunkte:
  • Konzentration auf BiTAC-Plattform
  • Verkauf von Leukämie-Wirkstoffen geplant
  • Novartis-Deal als Bewertungsmaßstab
  • Aktie notiert nahe Jahrestief

Veraxa Biotech schärft sein Profil. Die Tochtergesellschaft von Xlife Sciences setzt künftig alles auf ihre BiTAC-Plattform zur Behandlung solider Tumore. Das Ziel ist ambitioniert: Eine beschleunigte klinische Entwicklung soll bis Anfang 2028 den Weg für entscheidende Studien ebnen.

Radikaler Fokus auf BiTAC

Veraxa bündelt die Kräfte für vier spezifische Krebsprogramme. Das Vorzeigeprojekt VXA-102 steht dabei im Zentrum der Bemühungen. Parallel dazu plant das Management, Randbereiche des Portfolios konsequent zu versilbern.

Dazu gehören Wirkstoffe gegen Leukämie sowie spezialisierte Antikörper-Konjugate (ADCs). Der Verkauf oder die Lizenzierung dieser Assets soll frisches Kapital in die Kasse spülen. Eigenentwicklungen lassen sich so finanzieren, ohne die Liquidität der Muttergesellschaft übermäßig zu belasten.

Novartis setzt Benchmark

Rückenwind kommt von der Konkurrenz. Der Pharmariese Novartis kaufte jüngst das Unternehmen Myricx Bio für einen Vorabpreis von 1,1 Milliarden US-Dollar. Mögliche Meilensteinzahlungen können die Summe um weitere 400 Millionen Dollar erhöhen.

Dieser Deal gilt als wichtiger Referenzpunkt für die Bewertung von Veraxa. Indes unterstreicht die Transaktion das enorme Interesse der Industrie an modernen Plattformtechnologien. Marktbeobachter werten das rege Interesse auf internationalen Fachkonferenzen als Zeichen für eine hohe Akquisitionsbereitschaft im Sektor.

Aktie sucht den Boden

An der Börse notiert das Papier aktuell bei 18,25 CHF. Damit liegt der Kurs rund 32 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch vom Januar. Das Papier stabilisierte sich zuletzt leicht, kämpft aber weiterhin mit einem schwierigen technischen Umfeld.

Der Relative-Stärke-Index deutet mit einem Wert von 32,1 auf eine überverkaufte Lage hin. Trotz der operativen Nachrichten verlor der Titel auf Jahressicht gut 8,52 Prozent. Die annualisierte Volatilität von rund 60 Prozent bleibt typisch für spekulative Biotech-Beteiligungen.

Die Strategie ist klar umrissen. Veraxa muss nun beweisen, dass die geplante Monetarisierung der Nicht-Kern-Assets zeitnah gelingt. Erfolgreiche Abschlüsse würden den Net Asset Value von Xlife Sciences direkt stärken. Die Realisierung dieser stillen Reserven gilt als der wesentliche Faktor für eine nachhaltige Kurserholung.

Anzeige

Xlife Sciences-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Xlife Sciences-Analyse vom 7. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Xlife Sciences-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Xlife Sciences-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 7. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Xlife Sciences: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Xlife Sciences