XRP: Compliance im Fokus
Neue Compliance-Funktionen im XRP Ledger und Hoffnung auf US-Gesetzgebung könnten XRP für regulierte Finanzakteure attraktiver machen, während der Kurs korrigiert.

- XRPL erhält institutionelle Compliance-Funktionen
- US-Regulierungsgesetz könnte bis April kommen
- Große Investoren kaufen trotz Kursrückgang
- Kurs bewegt sich in enger Handelsspanne
XRP steht gerade zwischen zwei Welten: Auf der einen Seite drückt die Charttechnik nach dem jüngsten Rücksetzer, auf der anderen Seite liefern neue Compliance-Funktionen im XRP Ledger und politische Hoffnungen aus Washington frischen Gesprächsstoff. Genau diese Mischung sorgt in der Community für Spannung. Denn es geht um eine zentrale Frage: Wird XRP damit für regulierte Finanzakteure attraktiver?
XRPL-Upgrade: „Permissioned DEX“ als Türöffner
Im Mittelpunkt der Diskussion der letzten 48 Stunden stehen neue Compliance-Funktionen im XRP Ledger – konkret die „Permissioned DEX“-Fähigkeiten. Laut einer Marktanalyse von Traders Union richtet sich die Aufmerksamkeit zunehmend auf dieses Feature-Set, das institutionelle Standards direkt in die dezentrale Börsenfunktion des Ledgers einbauen soll.
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Wichtig: Über den Aktivierungsstatus kursieren widersprüchliche Berichte. Unabhängig davon wird das Thema vom Markt als potenziell entscheidender Baustein gesehen, um regulierte Finanzunternehmen leichter an Bord zu holen. Die Stoßrichtung passt zur übergeordneten Erzählung rund um Ripple: traditionelle Finanzwelt und Blockchain-Infrastruktur sollen enger zusammenrücken – etwa für Handel und Abwicklung verifizierter Assets.
US-Regulierung: Rückenwind durch den „CLARITY Act“?
Neben den On-Chain-News bleibt die Regulierung der zweite große Kurstreiber. Berichte von eToro unter Berufung auf Cointelegraph greifen Aussagen des Ripple-CEO auf: Er zeigt sich demnach optimistisch, dass der „CLARITY Act“ bereits bis April durch den US-Kongress kommen könnte – er beziffert die Wahrscheinlichkeit auf 80%.
Marktteilnehmer werten das als möglichen Schritt hin zu mehr regulatorischer Klarheit im US-Kryptosektor. Genau diese Klarheit könnte wiederum Einfluss auf die rechtliche Einordnung und damit auch auf die Akzeptanz von XRP haben.
Marktverhalten: Große Adressen kaufen, Privatanleger zögern
Trotz der eher konstruktiven Nachrichtenlage bleibt die Kursbewegung im Korrekturmodus. Auffällig ist dabei die Aufspaltung im Verhalten der Marktteilnehmer: Daten-Aggregatoren sehen Anzeichen dafür, dass Privatanleger den Dip eher zum Verkaufen nutzen, während größere Akteure („Whales“) offenbar Positionen aufbauen.
Beim Kursbild zeigt sich XRP weiter angeschlagen: Mit zuletzt 1,43 USD liegt der Coin rund 28% unter dem Niveau von vor 30 Tagen. Das unterstreicht, dass der Markt die positiven Impulse bislang nicht in eine nachhaltige Trendwende übersetzt.
Was im Chart jetzt zählt
Technisch bewegt sich XRP in einer engen Spanne:
- Support: Die kurzfristige Unterstützung liegt laut Quelltext um 1,45–1,46 USD. Ein klarer Bruch darunter könnte den Blick Richtung 1,40 USD öffnen.
- Widerstand: Auf der Oberseite gilt 1,50 USD als zentrale Hürde. Erst eine Rückeroberung würde das Momentum aus Sicht der Beobachter wieder neutraler wirken lassen.
Unterm Strich prallen kurzfristige Schwäche und langfristige Story aufeinander: Der Markt testet gerade, ob XRPL-Compliance-Features und Hoffnung auf US-Gesetzgebung stark genug sind, um den Coin wieder über die Schlüsselmarke von 1,50 USD zu tragen.
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