XRP: Die Berechtigungslücke ist zu!

Ein Ledger-Update korrigiert Token-Berechtigungen; BNY nimmt XRP in sein Verwahrungsangebot für berechtigte institutionelle Kunden auf.

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Die Kernpunkte:
  • Fehlerhafte Token-Berechtigungen korrigiert
  • XRP selbst war nicht betroffen
  • 700 Millionen XRP erneut gesperrt
  • BNY verwahrt nun auch XRP

Das XRP Ledger hat am Mittwoch eine Berechtigungslücke geschlossen. Die Änderung fixCleanup3_4_0 behebt einen Fehler beim Umgang mit ausgegebenen Token. XRP selbst war davon nicht betroffen; eine Ausnutzung war bislang öffentlich nicht bestätigt. Für Anleger steht damit die technische Absicherung des Netzwerks im Mittelpunkt, während Ripple zugleich Fortschritte bei der institutionellen Verwahrung verzeichnet.

Fehler bei ausgegebenen Token behoben

Die Änderung wurde am Mittwoch um 14:52 Uhr UTC aktiviert. Unter bestimmten Bedingungen konnten Konten mit der Berechtigung zum Verbrennen ausgegebener Token diese auch erzeugen. Genau diese fehlerhafte Verknüpfung von Berechtigungen schließt die aktivierte Änderung.

Die Reichweite des Fehlers ist für die Bewertung entscheidend: Er betraf die Berechtigungen für ausgegebene Token, während XRP selbst außerhalb des betroffenen Bereichs lag. Der konkrete Fortschritt besteht damit in einer korrigierten Zugriffskontrolle innerhalb des Ledgers.

XRP notiert bei 1,17 USD. Der technische Fortschritt trifft damit auf einen Markt, dessen weitere Entwicklung auch von den parallel gemeldeten Veränderungen bei Verwahrung und Token-Freigaben geprägt werden könnte.

Monatliche Freigabe mit erneuter Sperrung

Am 1. November gab Ripple turnusgemäß eine Milliarde XRP aus dem Treuhandbestand frei. Noch am selben Tag wurden 700 Millionen XRP erneut gesperrt. Das geht Medienberichten zufolge aus Auswertungen der Blockchain hervor.

Für die Angebotsbewertung gehören Freigabe und erneute Sperrung zusammen. Verkaufsdruck ließe sich der Freigabe erst dann zurechnen, wenn tatsächliche Verkäufe nachgewiesen wären. Die gemeldeten Bewegungen dokumentieren zunächst den monatlichen Ablauf und die anschließende erneute Bindung eines erheblichen Teils der Token.

Institutionelle Verwahrung gewinnt an Kontur

Medienberichten zufolge erweiterte BNY am 27. Oktober seine Plattform für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte um XRP und RLUSD. Das Angebot richtet sich an berechtigte institutionelle Kunden und baut die bestehende Beziehung mit Ripple aus.

Hinzu kommt die Medienberichten zufolge am 26. Oktober erteilte endgültige Genehmigung für Ripple National Trust Bank durch das Office of the Comptroller of the Currency. Die Bank soll nach Aufnahme ihres Betriebs RLUSD-Reserven verwalten und treuhänderische Verwahrungsdienste für digitale Vermögenswerte anbieten.

Für XRP ist dabei die Aufnahme in das Verwahrungsangebot von BNY der unmittelbarere Bezug. Die Bankgenehmigung erweitert Ripples geplante Infrastruktur, sofern der Betrieb aufgenommen wird. Zusammen mit der geschlossenen Berechtigungslücke ergeben sich damit konkrete Fortschritte bei technischer Absicherung und institutionellem Zugang.

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