XRP: Die Kurve kriegen?

Trotz Rekordzuflüssen bei ETFs fällt der XRP-Kurs unter 1,40 US-Dollar. Die fehlende Regulierung in den USA bremst die Kryptowährung aus.

Die Kernpunkte:
  • XRP-Kurs fällt unter wichtige Marke
  • ETFs verzeichnen Rekordzuflüsse im April
  • CLARITY Act im Senat blockiert
  • Neue Protokoll-Updates für Kredite

Die Krypto-Branche blickt diese Woche nach Las Vegas. Dort startet morgen die bislang größte XRP-Konferenz der Welt. Die Stimmung bei Ripple könnte eigentlich gut sein. Die Realität auf dem Kurszettel sieht allerdings anders aus.

Rekord bei ETFs, Schwäche im Kurs

Im April verzeichnen die XRP-Spot-ETFs starke Zuflüsse. Bislang flossen in diesem Monat knapp 82 Millionen US-Dollar in die Fonds. Damit steigt das Gesamtvolumen auf einen neuen Höchststand von 1,29 Milliarden US-Dollar. Bitwise hat Canary mittlerweile als Marktführer abgelöst.

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Trotz dieses institutionellen Interesses schwächelt der Token. Der Kurs fiel kürzlich unter die wichtige Unterstützung von 1,40 US-Dollar. Aktuell notiert XRP bei 1,39 US-Dollar. Das entspricht einem Minus von rund 26 Prozent seit Jahresbeginn. Hohe Handelsvolumina bestätigen den anhaltenden Verkaufsdruck.

Regulierung als Bremsklotz

Ein Hauptgrund für das Zögern der Investoren liegt in Washington. Mehr als 120 Krypto-Unternehmen fordern eine Abstimmung über den sogenannten CLARITY Act. Der Bankenausschuss des Senats hat das Thema bislang ignoriert.

Die Zeit drängt. Passiert das Gesetz den Senat nicht bis Ende Mai, droht eine Verschiebung auf das Jahr 2030. Für Ripple ist dieser Rechtsrahmen entscheidend. Bisherige Großprojekte im Jahr 2026 setzen auf den Stablecoin RLUSD. Banken fordern rechtliche Klarheit, bevor sie XRP im Alltag nutzen.

DeFi-Ausbau auf dem Ledger

Abseits der Politik entwickelt sich die Technik weiter. Die Validatoren des XRP-Ledgers stimmen aktuell über zwei neue Protokoll-Updates ab. Die Vorschläge XLS-65 und XLS-66 sollen ein natives Modell für Kredite integrieren.

Das System verankert die Kreditlogik direkt im Protokoll. Das reduziert Risiken im Vergleich zu separaten Smart Contracts. Parallel dazu arbeitet Ripple an der Quantensicherheit. Bis 2028 soll das Netzwerk gegen künftige Bedrohungen immun sein.

Kurzfristig richten sich die Blicke nun auf den US-Senat. Am 21. Mai beginnt die Sitzungspause. Verstreicht dieser Termin ohne Fortschritt beim CLARITY Act, verliert der Token seinen wichtigsten Katalysator für das laufende Jahr.

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