XRP: Entscheidung an 1,40
Der XRP-Kurs kämpft an der kritischen Marke von 1,40 US-Dollar, während der feststeckende CLARITY Act und Ripples Geschäftsausbau die Zukunftsaussichten prägen.

- Kritischer Widerstand bei 1,40 US-Dollar im Fokus
- CLARITY Act als regulatorischer Schlüsselfaktor
- Ripple verarbeitet über 100 Milliarden US-Dollar
- Standard Chartered senkt Kursziel deutlich
XRP steckt heute in einer heiklen Mischung aus Technik und Politik. Der Kurs prallt erneut an einer wichtigen Widerstandszone ab, während in Washington ein Gesetz weiter festhängt, das die Spielregeln für den gesamten Markt verändern könnte. Gleichzeitig baut Ripple sein Zahlungsnetzwerk aus – relativ unabhängig vom Token-Preis.
Chartbild: Verkäufer setzen sich durch
Am frühen Freitag scheiterte XRP erneut am Widerstandsbereich zwischen 1,43 und 1,45 US-Dollar. Danach kippte die Stimmung spürbar: Der Bruch einer kurzfristig wichtigen Unterstützung beschleunigte den Abverkauf und bestätigte den Abwärtstrend, der seit Jahresbeginn in einem fallenden Kanal verläuft.
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Die Marke von 1,40 US-Dollar rückt damit ins Zentrum. Hält sie, sehen Marktbeobachter Spielraum für eine Erholung in Richtung der zuletzt umkämpften Zone und darüber hinaus. Rutscht XRP jedoch darunter, würden laut dem Quelltext tiefere Auffangbereiche um 1,33 und in der Folge sogar 1,00 US-Dollar wieder wahrscheinlicher. Gleichzeitig deutet das größere Chartbild auf eine zunehmende „Kompression“ hin – fallender Widerstand trifft auf steigende Unterstützung. Das läuft oft auf eine Richtungsentscheidung hinaus.
Kursseitig bleibt das Bild angeschlagen: XRP notiert heute bei 1,40 US-Dollar (-2,13%) und liegt seit Jahresbeginn mit -25,40% im Minus.
Ripple liefert – trotz schwachem Token
Abseits des Kursverlaufs meldet Ripple Fortschritte im Geschäft mit Zahlungsinfrastruktur. Laut Unternehmen hat die Plattform inzwischen über 100 Milliarden US-Dollar an Volumen verarbeitet. Ripple baut „Ripple Payments“ zu einer Full-Stack-Lösung aus, über die Firmen Geld einsammeln, halten, tauschen und auszahlen können – in Fiat-Währungen und Stablecoins.
Interessant ist dabei der Stablecoin-Teil: Ripple positioniert RLUSD in einem Umfeld, in dem Stablecoins laut Quelltext stark an Bedeutung gewinnen. Gerade Banken bevorzugen historisch eher wertstabile Konstruktionen als stark schwankende Kryptowährungen. Diese Doppelstrategie – volatiler Token plus regulierter Stablecoin – soll Ripple stärker im institutionellen Zahlungsverkehr verankern.
CLARITY Act: Das politische Nadelöhr
Der größte „Wild Card“-Faktor bleibt die US-Regulierung. Der CLARITY Act hatte im Juli 2025 das Repräsentantenhaus mit klarer Mehrheit passiert (294 zu 134). Ziel: den Kompetenzstreit zwischen SEC und CFTC zu beenden, indem digitale Assets sauber kategorisiert werden.
Für XRP wäre das laut Quelltext besonders relevant: Würde das Gesetz verabschiedet, könnte XRP formal als „digitale Commodity“ eingestuft werden – auf einer ähnlichen regulatorischen Ebene wie Bitcoin und Ethereum. Das würde eine zentrale Hürde für Banken, Vermögensverwalter und Zahlungsanbieter senken, XRP direkt in Abläufe zu integrieren.
Nur: Die White-House-Deadline vom 1. März für den Entwurf ist verstrichen, der Senat hat nicht abgestimmt, und das Gesetz ist weiter nicht in Kraft. Als Blockade nennt der Text einen Streit zwischen Banking- und Krypto-Industrie über eine Regel zu Stablecoin-Rewards.
Einordnung: Institutionen zögern, Prognosen werden gekappt
Auch an anderer Stelle zeigt sich Zurückhaltung. Standard Chartered senkte sein XRP-Kursziel für 2026 laut Quelltext um 65% auf 2,80 US-Dollar und begründete das damit, dass großes institutionelles Kapital nicht im erwarteten Umfang gekommen sei und ETF-Euphorie nachgelassen habe.
Zwar wurden Spot-XRP-ETFs (Start: November 2025) laut Text mit über 1 Milliarde US-Dollar Nettozuflüssen seit Auflegung vermeldet. Gleichzeitig betont der Artikel aber, dass nur wenige der angeschlossenen Banken XRP tatsächlich für Settlement nutzen – viele setzen eher auf Ripple-Tools für Messaging und Tracking, ohne sich der Token-Volatilität auszusetzen.
Zum technischen Gesamtbild passt, dass Ripple am 1. März routinemäßig 700 Millionen XRP wieder in Escrow gesperrt hat. Zudem gab es Anfang März einen Aktivitätsschub im Ledger, während der Preis unter dem Widerstand festhing. Und: Eine potenzielle Schwachstelle in einer geplanten Protokolländerung (XLS-56) wurde am 19. Februar entdeckt und gemeldet, bevor sie im Mainnet aktiviert war.
Am Ende laufen drei Kräfte zusammen: die 1,40er-Zone als charttechnischer Prüfstein, der feststeckende CLARITY Act als möglicher Neubewertungs-Treiber und ein Ripple-Zahlungsgeschäft, das operativ weiter skaliert.
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