XRP: Kaltfront naht!

Der Kryptowert XRP verliert weiter und notiert unter der psychologisch wichtigen 2-Dollar-Marke. Politische Unsicherheit und technische Warnsignale belasten den Kurs.

Die Kernpunkte:
  • Kurs fällt unter wichtige 2-Dollar-Schwelle
  • Regulatorische Verzögerungen dämpfen Stimmung
  • Technisches Death-Cross-Signal gebildet
  • Hohe Liquidierung von Long-Positionen

Der Token XRP ist zum Wochenstart deutlich unter die psychologisch wichtige 2-Dollar-Marke gefallen und notiert aktuell bei 1,97 US-Dollar – ein Minus von rund 4 Prozent binnen 24 Stunden. Damit setzt sich die Talfahrt fort: Es ist bereits der fünfte Verlusttag in Folge. Was steckt hinter dem anhaltenden Abwärtsdruck?

Politische Bremse und Handelskrieg

Zwei wesentliche Faktoren belasten XRP und den breiteren Kryptomarkt derzeit:

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Zum einen verzögert sich die Verabschiedung des Market Structure Bill im US-Senat. Viele Investoren hatten auf eine rasche regulatorische Klarheit gehofft – diese Erwartung wird nun enttäuscht. Positionen werden aufgelöst, die Timeline für institutionelle Produkte verschiebt sich.

Zum anderen haben neue US-Zölle auf europäische Waren am Wochenende die Risikofreude der Märkte gedämpft. Die Aussicht auf einen transatlantischen Handelskrieg stärkt den Dollar und treibt Kapital aus spekulativen Anlagen. XRP, das eng mit globaler Liquidität korreliert, bekommt den Gegenwind direkt zu spüren.

Technisches Signal und Liquidationen

Charttechnisch hat sich bei XRP ein “Death Cross” gebildet – der kurzfristige gleitende Durchschnitt ist unter den langfristigen gerutscht. Ein klassisches Warnsignal für weiteren Abwärtsdruck. Gleichzeitig schnellte das Handelsvolumen um über 167 Prozent auf 3,68 Milliarden US-Dollar hoch. Fallende Kurse bei steigendem Volumen deuten auf Verkaufsdruck und panikartige Exits hin.

Besonders heftig traf es gehebelte Trader: Rund 40 Millionen US-Dollar an Long-Positionen wurden liquidiert, als XRP unter die 2-Dollar-Schwelle rutschte. Das Open Interest bei XRP-Futures ist merklich zurückgegangen.

Langfristige Perspektive bleibt intakt

Trotz der aktuellen Schwäche entwickelt sich das Ripple-Ökosystem weiter. Die Börse Bitrue startete heute eine Kampagne mit einem Preis-Pool von 200.000 XRP, um das Handelsvolumen zu fördern. Ripple selbst hat im vergangenen Jahr knapp 2,5 Milliarden US-Dollar in Übernahmen investiert, um die Zahlungsinfrastruktur auszubauen.

Analysten der Standard Chartered bleiben langfristig optimistisch und verweisen auf das Potenzial von XRP im grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr bis 2028. Kurzfristig bleibt die Marke bei 1,85 US-Dollar entscheidend: Ein Bruch könnte eine tiefere Korrektur einleiten, ein Rückeroberung der 2,05-Dollar-Zone würde die unmittelbare Schwäche negieren.

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