XRP: KBank testet Ripple-Netzwerk in Seoul

Südkoreas größte Internetbank testet Ripples Blockchain für Auslandsüberweisungen. XRP-ETFs verzeichnen starke Zuflüsse, während der CLARITY Act auf eine Entscheidung wartet.

Die Kernpunkte:
  • KBank startet Tests mit Ripple
  • Fokus auf Routen in die VAE und Thailand
  • XRP-ETFs mit starken April-Zuflüssen
  • CLARITY Act als entscheidender Katalysator

Südkoreas größte Internetbank testet Blockchain-Überweisungen — und Ripple baut seinen Vorsprung in Asien systematisch aus. Die KBank-Partnerschaft ist kein Einzelfall, sondern Teil einer verdichteten Strategie.

KBank startet Tests auf zwei Routen

KBank-CEO Choi Woo-hyung und Ripples Asien-Pazifik-Chefin Fiona Murray unterzeichneten die Vereinbarung am Hauptsitz in Seoul. Das Ziel: schnellere, günstigere und transparentere Auslandsüberweisungen über Ripples Blockchain-Infrastruktur.

Die Tests laufen bereits in der zweiten Phase. Ingenieure prüfen On-Chain-Transfers zwischen verknüpften Kundenkonten — konkret auf Routen in die Vereinigten Arabischen Emirate und nach Thailand. KBank testet dabei Ripples Palisade-Plattform, eine SaaS-Wallet-Lösung, die Verwahrung, Compliance und Key-Management übernehmen soll.

Die Bank bringt erhebliche Reichweite mit. Die Partnerschaft mit der Krypto-Börse Upbit trieb die Nutzerzahl von 2 Millionen im Jahr 2020 auf 15 Millionen bis Ende 2024.

Koreas regulatorischer Druck treibt Tempo

Die KBank-Vereinbarung steht nicht allein. Bereits im April schloss Ripple eine Partnerschaft mit Kyobo Life Insurance für tokenisierte Staatsanleihen. Südkoreas Digital Asset Basic Act rückt näher — das erhöht den Druck auf Banken, Blockchain-Infrastruktur jetzt aufzubauen, nicht später. KBank bereitet sich außerdem auf Koreas geplante Stablecoin-Zahlungen im Jahr 2026 vor.

ETF-Zuflüsse erholen sich — Leverage bleibt blockiert

XRP handelt aktuell bei rund 1,41 US-Dollar, knapp über dem 50-Tage-Durchschnitt von 1,39 Dollar. Seit Jahresbeginn liegt der Token mit fast 25 Prozent im Minus.

Auf Produktebene läuft es besser. Sieben US-amerikanische Spot-XRP-ETFs halten zusammen rund 1,53 Milliarden Dollar an verwaltetem Vermögen. Seit dem 9. April gab es keinen einzigen Abflusstag mehr. April entwickelt sich damit zum stärksten Monat seit dem ETF-Start Ende 2025 — die März-Verluste von 31 Millionen Dollar sind vollständig ausgeglichen.

Allerdings halten Privatanleger 84 Prozent der US-XRP-ETF-Assets. Bei Solana-ETFs liegt der institutionelle Anteil bei fast 49 Prozent. Das zeigt, wie viel professionelles Kapital noch wartet.

Gewartet wird auch bei gehebelten Produkten. GraniteShares verschob seine 3x-Long- und 3x-Short-XRP-ETFs zum fünften Mal — neues Zieldatum ist der 7. Mai. Die SEC hatte zuvor ProShares mit identischer Hebelstruktur abgelehnt.

CLARITY Act: Enge Frist im Mai

Ein zentraler Katalysator für institutionelles Kapital ist der CLARITY Act. Das Gesetz würde XRP dauerhaft als digitalen Rohstoff klassifizieren. Eine Coinbase-Umfrage zeigt: 65 Prozent der institutionellen Anleger warten genau auf diese Klarheit, bevor sie ernsthaft in XRP investieren.

Das Gesetz hat das April-Markup-Fenster verpasst. Senator Thom Tillis forderte Ausschussvorsitzenden Tim Scott öffentlich auf, das Markup auf Mai zu verschieben. Passiert das Gesetz den Ausschuss nicht vor der Senatspause am 21. Mai, droht eine unbestimmte Verzögerung — und damit auch ein Aufschub für das institutionelle Kapital, das Ripples Partner-Offensive eigentlich einlösen soll.

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