XRP: Klare Informationen

XRP zeigt gemischte On-Chain-Daten mit hohen Whale-Transfers und sinkenden Börsenbeständen, während der Derivatemarkt weiterhin auf fallende Kurse setzt.

Die Kernpunkte:
  • Auffällig viele Großtransaktionen von XRP-Walen
  • Börsenbestände auf Sieben-Jahres-Tief gesunken
  • Negativer Funding-Rate signalisiert Verkaufsdruck
  • Aktive Adressen erreichen Sechs-Monats-Hoch

Massive Whale-Bewegungen, sinkende Börsenbestände und ein geteilter Markt – XRP zeigt derzeit ein widersprüchliches Bild. Während einige On-Chain-Daten auf eine mögliche Bodenbildung hindeuten, signalisiert der Derivatemarkt weiteren Verkaufsdruck. Was bedeutet das für die weitere Entwicklung?

Wale in Aktion

In den vergangenen 48 Stunden verzeichnete das XRP-Ledger auffällig viele Großtransaktionen. Monitoring-Dienste registrierten mehrere bedeutende Bewegungen: 125 Millionen XRP zwischen Wallets, 116,7 Millionen XRP sowie einen Transfer von 50 Millionen XRP von einer privaten Wallet zu einer großen Kryptobörse.

Insgesamt stieg die Zahl der Transaktionen über 100.000 US-Dollar auf rund 1.389 – ein Vier-Monats-Hoch. Die Verschiebung großer Mengen an eine Börse wird oft als Vorbote von Verkaufsdruck interpretiert. Gleichzeitig könnte es sich aber auch um strategische Umschichtungen handeln.

Widersprüchliche Signale

Die On-Chain-Metriken zeichnen ein gemischtes Bild. Der MVRV-Z-Score, der Über- oder Unterbewertung misst, notiert seit knapp zwei Wochen im negativen Bereich – historisch oft ein Vorläufer steigender Kurse. Zudem erreichte die Zahl aktiver XRP-Adressen ein Sechs-Monats-Hoch.

Auf der anderen Seite: Die XRP-Bestände auf Börsen sind auf etwa 1,7 Milliarden Token gefallen – der niedrigste Stand seit sieben Jahren. Seit Anfang Oktober 2025 entspricht dies einem Rückgang von rund 55 Prozent. Sinkende Börsenbestände gelten üblicherweise als bullishes Signal, da Anleger ihre Token in private Wallets verschieben und damit langfristig halten.

Derivatemarkt bleibt skeptisch

Der Funding-Rate für XRP ist zuletzt negativ geworden und fiel auf ein Zehn-Monats-Tief. Das bedeutet: Händler im Derivatemarkt setzen mehrheitlich auf fallende Kurse und zahlen dafür, ihre Short-Positionen zu halten. Parallel wächst das Ripple-Stablecoin RLUSD weiter und hat die Marke von 1,52 Milliarden US-Dollar überschritten – ein Zeichen für zunehmende Akzeptanz im Ökosystem.

Die kurzfristige Richtung bleibt damit offen. Während fundamentale Daten wie sinkende Börsenbestände und steigende Nutzung für Stabilisierung sprechen, dominiert im spekulativen Segment weiterhin Vorsicht.

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