XRP: Massive Verkaufswelle

Die Kryptowährung XRP erreicht neue Tiefststände aufgrund massiver ETF-Abzüge und makroökonomischer Sorgen. Trotz des Abverkaufs nutzen Großinvestoren den Kursrutsch für Käufe.

Die Kernpunkte:
  • Massive Abflüsse aus US-ETFs belasten den Kurs
  • Fed-Nominierung löst breite Risk-off-Stimmung aus
  • Charttechnische Signale deuten auf weiteren Abwärtstrend
  • Großinvestoren stocken Bestände trotz Panik auf

Die Kryptowährung XRP steht unter erheblichem Abgabedruck und markierte am Freitag neue Tiefststände. Während institutionelle Anleger über ETFs im großen Stil Kapital abziehen, sorgt die Nominierung eines neuen Fed-Chefs für zusätzliche Nervosität am Gesamtmarkt. Doch inmitten der panischen Verkäufe zeigen On-Chain-Daten ein widersprüchliches Verhalten bei Großinvestoren.

Institutionelle Flucht löst Liquidationen aus

Der Haupttreiber für den aktuellen Kursrutsch ist ein massiver Rückzug institutioneller Gelder. Daten zeigen, dass US-Spot-ETFs am Donnerstag und Freitag Rekordabflüsse von rund 93 Millionen US-Dollar verzeichneten. Besonders der Grayscale XRP ETF trug maßgeblich zu dieser negativen Stimmung bei.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei XRP?

Dieser Kapitalabfluss löste eine Kettenreaktion am Terminmarkt aus. Innerhalb von 24 Stunden wurden Long-Positionen im Wert von über 57 Millionen US-Dollar zwangsliquidiert. Das extreme Ungleichgewicht zwischen Käufern und Verkäufern erzwang eine rasche Neubewertung des Assets, was den Kurs zeitweise auf ein neues 52-Wochen-Tief von 1,73 US-Dollar drückte.

Makro-Schock belastet alle Asset-Klassen

Der Ausverkauf bei XRP ist kein isoliertes Ereignis, sondern Teil einer breiteren „Risk-off“-Bewegung an den globalen Finanzmärkten. Auslöser war die Nominierung von Kevin Warsh als nächster Vorsitzender der US-Notenbank durch Präsident Trump. Warsh gilt als geldpolitischer „Falke“, was bei Anlegern die Sorge vor einer strafferen Geldpolitik und sinkender Liquidität weckte.

Die Reaktion der Märkte war heftig: Silber brach um 33 Prozent ein, Gold verlor über 10 Prozent und auch Bitcoin markierte ein Neun-Monats-Tief. XRP konnte sich diesem Sog nicht entziehen und fiel parallel zu den großen Rohstoffen und digitalen Assets.

Charttechnik trifft auf Wal-Käufe

Aus technischer Sicht hat sich das Bild deutlich eingetrübt. Mit dem Bruch der Marke von 1,93 US-Dollar bestätigte sich das sogenannte „Death Cross“, ein klassisches Verkaufssignal. Der Kurs testet nun eine kritische Unterstützungszone, die bis 1,65 US-Dollar reicht. Analysten warnen, dass ein Unterschreiten dieses Levels den Weg in Richtung 1,50 US-Dollar ebnen könnte.

Interessanterweise nutzen einige Marktteilnehmer den Absturz jedoch als Einstiegschance. Entgegen dem Trend bei den ETFs stocken Großinvestoren („Wale“) ihre Bestände auf. Wallets, die mehr als eine Million XRP halten, verzeichneten erstmals seit September 2025 wieder Zuflüsse. Dies deutet darauf hin, dass kapitalstarke Adressen den durch Panik und Liquidationen getriebenen Rücksetzer als Kaufgelegenheit interpretieren.

Der Fokus liegt nun auf der Verteidigung der Unterstützung bei 1,65 US-Dollar. Ein Halten dieser Marke könnte das von einigen Charttechnikern erwartete bullische „Spring“-Muster validieren, während ein weiterer Bruch das bärische Szenario mit Zielen im Bereich von 1,00 US-Dollar für das Jahr 2026 wahrscheinlicher macht.

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 31. Januar liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 31. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...