XRP: Offensive bei institutionellen Kunden

Ripple erweitert sein Angebot für Banken durch Sicherheits- und Staking-Partnerschaften, während institutionelle ETF-Zuflüsse trotz Kursrückgangs anhalten.

Die Kernpunkte:
  • Neue Kooperationen für sichere Verwahrung und Staking
  • Institutionelle ETF-Zuflüsse trotz schwachem XRP-Kurs
  • Solide Finanzierung durch jüngste Kapitalerhöhung
  • Angestrebte Banklizenz als strategischer Vorteil

Der Kryptomarkt bleibt volatil, und auch XRP hat sich zuletzt deutlich von seinen Höchstständen entfernt. Doch im Hintergrund treibt Ripple die Infrastruktur für Großinvestoren konsequent voran. Mit neuen strategischen Partnerschaften in den Bereichen Sicherheit und Staking zielt das Unternehmen nun direkt auf die Bedürfnisse traditioneller Banken ab, um die institutionelle Adoption zu beschleunigen.

Sicherheit und Rendite für Banken

Am gestrigen Montag kündigte Ripple eine Zusammenarbeit mit Securosys und Figment an. Diese Kooperationen sollen vor allem ein Problem lösen: die technische Hürde für Banken, die in den Markt für digitale Assets einsteigen wollen. Durch die Integration der Hardware-Sicherheitsmodule von Securosys erhalten Finanzinstitute Zugriff auf hochsichere Verwahrungslösungen, ohne komplexe eigene Infrastruktur aufbauen zu müssen.

Gleichzeitig ermöglicht die Partnerschaft mit Figment den Kunden von Ripple Custody, Staking-Dienste für Netzwerke wie Ethereum und Solana anzubieten. Dies ist ein entscheidender Schritt, da Banken und regulierte Unternehmen so ihren Kunden nicht nur die Verwahrung, sondern auch Renditemöglichkeiten durch Staking anbieten können, ohne selbst Validatoren betreiben zu müssen. Das Ziel ist klar: Ripple positioniert sich als technischer Brückenbauer zwischen der traditionellen Finanzwelt und dem Kryptosektor.

ETF-Zuflüsse trotz Kursdruck

Während der Spot-Preis von XRP unter Druck steht, zeigt das Interesse am US-ETF-Markt ein anderes Bild. Trotz der jüngsten Preisschwäche verzeichneten die sieben in den USA gehandelten XRP-Spot-ETFs am 9. Februar Nettozuflüsse von 6,31 Millionen US-Dollar. Angeführt wurde das Feld dabei von Franklin Templeton.

Seit dem Start der Produkte im November 2025 belaufen sich die kumulierten Nettozuflüsse auf rund 1,22 Milliarden US-Dollar. Diese Diskrepanz zwischen Kursentwicklung und Zuflüssen deutet darauf hin, dass institutionelle Anleger die aktuelle Phase eher zum Aufbau von Positionen nutzen, statt Kapital abzuziehen.

Marktlage und finanzielle Basis

Die operative Expansion wird durch eine solide Kapitalausstattung gestützt. Erst im November 2025 sammelte Ripple 500 Millionen US-Dollar bei einer Bewertung von 40 Milliarden US-Dollar ein. Zudem erhielt das Unternehmen im Dezember grünes Licht für die Gründung einer nationalen Trust Bank durch die US-Aufsichtsbehörde OCC.

Der Kurs von XRP konnte von diesen fundamentalen Entwicklungen zuletzt jedoch nicht profitieren. Aktuell notiert der Token bei 1,43 US-Dollar und hat damit auf Wochensicht rund 11 Prozent eingebüßt. Der Abstand zum 52-Wochen-Hoch von 3,56 US-Dollar beträgt inzwischen fast 60 Prozent, was die anhaltende Korrektur im breiteren Markt widerspiegelt.

Mit der Integration von Staking-Optionen und verbesserten Sicherheitsstandards beseitigt Ripple jedoch wesentliche Eintrittsbarrieren für regulierte Finanzinstitute. Die Kombination aus der angestrebten Banklizenz und der erweiterten Custody-Lösung stellt die Weichen dafür, dass Ripple bei einer Rückkehr des Interesses traditioneller Banken als primärer Infrastrukturpartner bereitsteht.

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