XRP: Regulierung im Fokus
Ripple-Chef Garlinghouse rechnet mit hoher Wahrscheinlichkeit für die Verabschiedung eines US-Kryptogesetzes bis April 2026, was institutionellen Investoren mehr Rechtssicherheit bieten würde.

- Hohe Wahrscheinlichkeit für US-Kryptogesetz bis April 2026
- Gesetz soll Zuständigkeiten von SEC und CFTC klären
- Tokenisierungsprojekte mit XRP in Japan und Großbritannien
- Kursentwicklung trotz positiver Fundamentaldaten verhalten
In Washington könnte sich für Krypto-Anleger bald etwas Grundsätzliches ändern. Ripple-Chef Brad Garlinghouse sieht die Chance bei 90%, dass der „Digital Asset Market Clarity Act“ bis Ende April 2026 verabschiedet wird. Für XRP wäre das mehr als Symbolpolitik: Es ginge um klare Regeln – und damit um eine der größten Bremsen für institutionelle Investoren.
Clarity Act: Klare Zuständigkeiten statt Grauzone
Im Kern soll der „Digital Asset Market Clarity Act“ (H.R. 3633) die Zuständigkeiten zwischen der US-Börsenaufsicht SEC und der Rohstoffaufsicht CFTC sauberer abgrenzen. Genau diese Grauzone hat die Branche seit Jahren belastet, weil Projekte und Investoren oft nicht sicher wissen, welche Regeln gelten.
Für XRP könnte das besonders relevant werden. Ein Bundesgesetz, das den Status digitaler Assets klarer definiert, könnte aus Ripple-Sicht ein wichtiger Schritt sein, weil es eine frühere Gerichtsentscheidung praktisch untermauern würde: Demnach gilt XRP beim Verkauf an Privatanleger nicht als Wertpapier.
Garlinghouse begründet seinen Optimismus mit neuem politischen Momentum. Er spricht von einem gelösten „Stau“ in Washington – mit einer Verhandlungsfrist des Weißen Hauses bis zum 1. März, um die Bedingungen final auszuhandeln. Rückenwind komme zudem durch „Project Crypto“, eine Kooperation von SEC und CFTC zur koordinierten Aufsicht über digitale Märkte. Für viele große Investoren, die wegen Rechtsunsicherheit gezögert haben, könnte ein solches Gesetz tatsächlich der letzte fehlende Baustein sein.
Nutzung nimmt zu – auch außerhalb der USA
Während sich in den USA alles um Regulierung dreht, entwickelt sich das XRP-Ökosystem weiter in Richtung realer Anwendungen. In Japan hat SBI Holdings eine tokenisierte Anleihe über 10 Milliarden Yen (rund 64,5 Mio. US-Dollar) aufgelegt, deren Rewards in XRP ausgeschüttet werden. Der Sekundärhandel soll am 25. März 2026 starten – ein konkretes Beispiel dafür, wie in einem regulierten Umfeld Nachfrage nach XRP entstehen kann.
Das passt zu einem Trend, den Ripple ebenfalls betont: Institutionen nutzen das XRP Ledger (XRPL) zunehmend für die Tokenisierung realer Vermögenswerte. Anfang des Monats meldete der Text außerdem eine Partnerschaft zwischen Aviva Investors und Ripple, um Fonds auf dem XRPL zu tokenisieren.
Markt bleibt vorsichtig – trotz besserer „Story“
Trotz der positiven Signale bleibt die Stimmung am Markt defensiv. XRP steht weiter unter Druck: Heute liegt der Kurs bei 1,37 USD (-4,35%). Laut Text gab es zwar zuletzt einen kurzen Ausschlag nach oben, nachdem Garlinghouse in das Innovation Advisory Committee der CFTC berufen wurde – danach folgten jedoch Gewinnmitnahmen, während der breitere Kryptomarkt fragil blieb.
Beobachter sehen dabei eine Lücke zwischen Kursentwicklung und Fundamentaldaten: Der Artikel verweist auf hohe Stimmung in sozialen Kanälen sowie auf wochenlange Zuflüsse in XRP-bezogene Spot-ETFs. Warum spiegelt sich das nicht klarer im Preis wider? Der Text nennt als Erklärung, dass viele Anleger offenbar auf handfeste Auslöser warten – vor allem auf die anstehende SEC-Entscheidung zu einem möglichen Spot-XRP-ETF sowie auf den Fortgang des Clarity Act bis spätestens Ende April 2026.
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