XRP: Ripple setzt auf Expansion
Ripple kauft eigene Anteile für 750 Millionen Dollar zurück und erreicht eine Bewertung von 50 Milliarden Dollar. Parallel zeigt Goldman Sachs institutionelles Interesse an XRP-ETFs.

- Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 750 Millionen Dollar
- Unternehmensbewertung steigt auf 50 Milliarden Dollar
- Goldman Sachs als größter institutioneller XRP-ETF-Halter
- XRP-Token notiert deutlich unter Allzeithoch
Während der Kryptomarkt unter erheblichem Druck steht, geht Ripple in die Offensive. Das Blockchain-Unternehmen hat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 750 Millionen US-Dollar angekündigt — zu einer Bewertung von 50 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Anstieg von rund 25 Prozent gegenüber der Bewertung vom November 2025.
Rückkauf mit Signal
Das Tender-Angebot soll bis April laufen und richtet sich an Investoren sowie Mitarbeiter. Es ist nicht Rippples erster Rückkauf: Im September 2025 hatte das Unternehmen einen Milliarden-Dollar-Tender bei einer Bewertung von 40 Milliarden Dollar aufgelegt — damals mit geringer Beteiligung, da Mitarbeiter kaum verkaufen wollten. Zuvor hatte Ripple im Januar 2024 Anteile im Wert von 285 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 11 Milliarden Dollar zurückgekauft.
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Die aktuelle Bewertung von 50 Milliarden Dollar fällt in eine Phase, in der Bitcoin mehr als 40 Prozent unter seinem Oktober-Hoch notiert und XRP selbst rund 60 Prozent unter seinem Allzeithoch liegt. Ripple-Präsidentin Monica Long hatte zuletzt bestätigt, dass ein Börsengang derzeit nicht geplant ist.
Institutionelles Interesse wächst
Parallel zum Rückkauf wurde bekannt, dass Goldman Sachs in seiner 13F-Meldung für Q4 2025 eine Position von 153,8 Millionen Dollar in Spot-XRP-ETFs ausgewiesen hat — damit ist die Bank der größte institutionelle Halter dieser Produkte. Die im November 2025 gestarteten XRP-ETFs verzeichneten bis Januar kumulierte Zuflüsse von 1,6 Milliarden Dollar und gelten als die am schnellsten gewachsenen Krypto-ETFs nach Bitcoin. Aktuell sind sieben Spot-XRP-ETFs in den USA handelbar, mit einem kombinierten verwalteten Vermögen von rund einer Milliarde Dollar.
Auf Unternehmensebene hat Ripple zuletzt erheblich investiert: 1,25 Milliarden Dollar für den Prime-Broker Hidden Road, eine Milliarde für das Treasury-Management-Unternehmen GTreasury sowie 200 Millionen für die Stablecoin-Plattform Rail. Anfang März wurde Ripple Prime zudem in das NSCC-Verzeichnis der DTCC aufgenommen — ein institutioneller Meilenstein, der es dem Unternehmen ermöglicht, Post-Trade-Volumen direkt über das XRP Ledger abzuwickeln.
Token hinkt der Unternehmensentwicklung hinterher
Die Stärke auf Unternehmensebene spiegelt sich im Token-Preis bislang nicht wider. XRP notiert aktuell bei rund 1,41 Dollar und damit mehr als 60 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch von 3,56 Dollar. Die Funding Rates lagen zwischen Februar und März überwiegend im negativen Bereich — ein Zeichen dafür, dass Derivatehändler eher auf fallende Kurse setzen.
On-Chain-Daten zeigen hingegen ein anderes Bild: Große Wallets haben ihre XRP-Bestände seit Anfang März um rund 140 Millionen Token aufgestockt — ein Wert von knapp 200 Millionen Dollar zu aktuellen Preisen. Ob diese Akkumulation ein Vorbote einer Kurserholung ist, lässt sich noch nicht sagen. Klar ist: Ripple als Unternehmen und XRP als Token entwickeln sich derzeit in unterschiedliche Richtungen.
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