XRP: Ripple zieht sich zurück
Ripple beendet seine dominante Finanzierungsrolle für das XRP Ledger und überträgt die Entwicklung auf unabhängige Organisationen und die Community. Die Machtverhältnisse im Ökosystem verschieben sich grundlegend.

- Strategische Abkehr von der zentralen Kontrolle
- Neue Finanzierungsquellen für Entwickler und Start-ups
- Gemischte Signale in On-Chain-Daten und Märkten
- Langfristige Neuausrichtung des gesamten Ökosystems
Ripple überrascht mit einer strategischen Kurskorrektur: Nach fast einem Jahrzehnt als dominante Finanzierungsquelle für das XRP Ledger gibt das Unternehmen Kontrolle ab. Künftig sollen unabhängige Organisationen, Risikokapitalgeber und die Community selbst die Entwicklung des Netzwerks vorantreiben. Die am 26. Februar 2026 angekündigte Neuausrichtung könnte die Machtverhältnisse im XRP-Ökosystem grundlegend verändern.
Das Ende der Alleinherrschaft
Seit 2017 hat Ripple über 550 Millionen US-Dollar in das XRP Ledger-Ökosystem investiert und damit faktisch als zentrale Schaltstelle fungiert. Diese Dominanz war immer wieder Anlass für Kritik – Beobachter sahen darin einen Widerspruch zur dezentralen Philosophie der Blockchain-Technologie. Mit der neuen Strategie will Ripple diese Wahrnehmung korrigieren und gleichzeitig die Widerstandsfähigkeit des Netzwerks erhöhen.
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Der Plan sieht vor, dass Entwickler und Start-ups künftig über mehrere unabhängige Kanäle Zugang zu Kapital und Unterstützung erhalten. Ripple startet dazu 2026 mehrere Programme: Das FinTech Builder Program richtet sich an institutionelle Finanzanwendungen in Bereichen wie Stablecoin-Zahlungen und Tokenisierung. Die neu eingeführte XAO DAO soll der Community ermöglichen, über Zuschüsse und Vorschläge kollektiv zu entscheiden. Risikokapitalgeber wie Dragonfly, Pantera und Franklin Templeton werden stärker als Mentoren und Investoren eingebunden.
Gemischte Signale aus dem Netzwerk
Die On-Chain-Daten zeichnen ein zwiespältiges Bild. Am 26. Februar stieg die XRP-Reserve an Börsen auf etwa 2,778 Milliarden Token – ein Anstieg, der häufig erhöhtem Verkaufsdruck vorausgeht. Gleichzeitig zeigen aktuelle Metriken eine deutliche Erholung der Netzwerkaktivität: Das Zahlungsvolumen zwischen Konten hat spürbar zugelegt, was auf wachsende praktische Nutzung hindeutet. Im Derivatemarkt fiel das Open Interest bei XRP-Futures auf ein 13-Monats-Tief, was nachlassendes Interesse spekulativer Trader signalisiert.
Ripples Rückzug aus der alleinigen Kontrolle ist ein Langfristprojekt. Ob die Strategie aufgeht, wird sich daran zeigen, ob das XRP Ledger tatsächlich eine eigenständige, innovative Entwicklerszene hervorbringt – oder ob das Vakuum zu Orientierungslosigkeit führt.
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