XRP: RLUSD in der EU zugelassen

Ripple expandiert in Europa und verzeichnet steigendes institutionelles Interesse, während der XRP-Kurs nahe des Jahrestiefs notiert.

Die Kernpunkte:
  • XRP-Kurs fällt auf 1,04 US-Dollar
  • Ripple erhält EU-Zulassung für Stablecoin RLUSD
  • Institutionelle Zuflüsse in XRP-ETFs steigen
  • On-Chain-Daten zeigen starke Akkumulation

Der Kursverfall spricht eine deutliche Sprache. Seit Jahresbeginn hat XRP fast 45 Prozent an Wert verloren. Aktuell notiert der Token bei 1,04 US-Dollar. Damit kratzt er gefährlich nah am gestrigen 52-Wochen-Tief von 1,01 US-Dollar. Im Hintergrund baut Ripple jedoch massiv aus.

Ein zentraler Treiber ist die Expansion in Europa. Die Aufsichtsbehörde CSSF hat den neuen Stablecoin RLUSD in der EU zugelassen. Ripple integriert diese Infrastruktur nun tief in europäische Zahlungssysteme. Dabei dient XRP als primäre Brückenwährung für grenzüberschreitende Liquidität.

Parallel dazu wächst das institutionelle Interesse. Die sieben US-Spot-ETFs verwalten mittlerweile rund 990 Millionen US-Dollar. Allein am 24. Juni verzeichneten sie frische Nettozuflüsse. Zeitgleich litten Bitcoin- und Ethereum-Fonds unter massiven Abflüssen. Das zeigt einen klaren Wandel.

Starke Unterstützung auf der Blockchain

On-Chain-Daten signalisieren eine starke Akkumulationsphase. Die Bestände auf den Kryptobörsen haben ein mehrjähriges Tief erreicht. Anleger verschieben ihre Token zunehmend in private Wallets. Die Folge: weniger Verkaufsdruck.

Eine gewaltige Kaufwand stützt den aktuellen Kurs. Rund 830 Millionen XRP wechselten bei der Marke von 1,06 US-Dollar den Besitzer. Das schafft eine massive Unterstützungszone. Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt aktuell bei niedrigen 30,9 Punkten. Der Token gilt damit als überverkauft.

Dennoch bleibt Vorsicht geboten. Ein kurzer Kursrutsch radierte am 25. Juni Long-Positionen im Wert von knapp 41 Millionen US-Dollar aus. Das zwingt viele Händler zur Zurückhaltung.

Kritik an fremdfinanzierten Käufen

Ripple-CEO Brad Garlinghouse sorgte derweil für Aufsehen. In einem Fernsehinterview kritisierte er die Strategie von Michael Saylor scharf. Saylor nutzt Vorzugsaktien, um Bitcoin-Käufe zu finanzieren. Laut Garlinghouse schafft dieses finanzielle Engineering keinen langfristigen Wert.

Der Fokus müsse auf echtem Nutzen liegen. Garlinghouse warnt vor hoch verschuldeten Firmenkassen. Diese bringen nur unnötigen Druck in die Märkte. Seine Worte fallen in eine heikle Phase. Die entsprechenden Vorzugsaktien für Bitcoin-Käufe stürzten zuletzt um 26 Prozent ab.

Pilotprojekt in Afrika

Ripple treibt den praktischen Einsatz seiner Technologie weiter voran. Ein aktueller Bericht beleuchtet ein Pilotprojekt in Kenia. Dort nutzte Ripple den RLUSD-Stablecoin und Smart Contracts für schnelle Bargeldtransfers. Die Initiative versicherte gut 500 Hirten gegen Dürreschäden.

Die Ergebnisse zeigen das Potenzial der Technologie. Die Transaktionszeiten sanken um 95 Prozent. Die Kosten fielen um 64 Prozent. Ripple positioniert sich damit klar abseits reiner Spekulation. Hält die starke Unterstützung bei 1,06 US-Dollar, bietet das aktuelle Kursniveau eine solide Basis für den weiteren Ausbau des Netzwerks.

Anzeige

XRP: Kaufen oder verkaufen?! Neue XRP-Analyse vom 27. Juni liefert die Antwort:

Die neusten XRP-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für XRP-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 27. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

XRP: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu XRP