XRP: Überraschung aus Washington
Ripple-Chef Brad Garlinghouse berät nun die US-Börsenaufsicht CFTC. Dies führte zu einer kurzen, starken Rallye für XRP, gefolgt von Gewinnmitnahmen.

- Garlinghouse berät künftig US-Regulierungsbehörde CFTC
- XRP verzeichnete daraufhin starken Kursanstieg
- Aktuell dominieren Gewinnmitnahmen den Handel
- Institutionelle Zuflüsse in ETPs bleiben verhalten
Ripple und der XRP-Token stehen zum Wochenstart im Rampenlicht der Krypto-Szene. Auslöser für eine kräftige Wochenend-Rallye war eine strategisch bedeutsame Personalentscheidung in den USA: Ripple-CEO Brad Garlinghouse berät künftig eine wichtige US-Behörde. Doch nach dem ersten Euphorie-Schub dominieren am Montag Gewinnmitnahmen das Bild, während Anleger die Tragweite der Nachricht bewerten.
Strategische Positionierung
Der Kern der jüngsten Aufregung ist die Aufnahme von Garlinghouse in das Innovation Advisory Committee (IAC) der Commodity Futures Trading Commission (CFTC). In dieser 35-köpfigen Gruppe wird der Ripple-Chef gemeinsam mit anderen Branchenführern an der Modernisierung der Vorschriften für digitale Vermögenswerte und künstliche Intelligenz arbeiten.
Marktbeobachter werten dies als symbolträchtigen Schritt zur legitimen Integration von Krypto-Führungskräften in den US-Regulierungsrahmen. Besonders vor dem Hintergrund der jahrelangen rechtlichen Reibereien zwischen Ripple und US-Behörden wird die beratende Rolle von Garlinghouse als Zeichen der Entspannung interpretiert.
Volatilität und technische Signale
Die Reaktion des Marktes fiel prompt und volatil aus. Am 15. Februar verzeichnete XRP einen deutlichen Kursanstieg und ließ dabei kurzzeitig Bitcoin und Ethereum hinter sich. Technisch formte sich auf dem Stundenchart ein sogenanntes „Golden Cross“, bei dem der kurzfristige den langfristigen gleitenden Durchschnitt nach oben kreuzt. Dieses Muster gilt oft als bullisches Signal für algorithmische Händler und verstärkte den Kaufdruck.
Aktuell kühlt sich die Stimmung jedoch ab. Kurzfristige Anleger nutzen die höheren Niveaus offensichtlich für Gewinnmitnahmen, was den Kurs belastet. Der Token notiert derzeit bei 1,46 US-Dollar, was einem leichten Tagesverlust von 0,68 Prozent entspricht. Trotz des Rücksetzers hält sich der Wert über wichtigen Unterstützungszonen, wenngleich Daten zu Nettozuflüssen an den Börsen auf potenziellen weiteren Verkaufsdruck hindeuten.
Institutionelle Zurückhaltung
Trotz der positiven Nachrichten aus Washington agieren institutionelle Investoren weiterhin selektiv. Zwar verzeichneten XRP-ETPs in der Woche bis zum 13. Februar Nettozuflüsse von 7,65 Millionen US-Dollar, doch das Gesamtbild bleibt gemischt. Während Produkte von Anbietern wie Bitwise und Franklin Templeton Zuflüsse sahen, stagnierten andere Fonds. Das verwaltete Vermögen (AUM) dieser Produkte liegt nun bei rund 1,01 Milliarden US-Dollar.
Der Fokus richtet sich nun auf die weitere Integration in die traditionelle Finanzinfrastruktur. Bis Mitte 2026 wird eine Entscheidung der US-Notenbank erwartet, ob Krypto-Firmen direkten Zugang zu Zahlungssystemen erhalten. Das Zusammenspiel aus operativen Fortschritten und der neuen regulatorischen Einflussnahme durch Garlinghouse dürfte die Kursentwicklung in den kommenden Monaten maßgeblich bestimmen.
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