XRP: Wendepunkt im Kongress

Coinbase-Chef Armstrong unterstützt nun den CLARITY Act, was politischen Rückenwind für XRP auslöst. Das Netzwerk verzeichnet starke technische Leistung und hohe institutionelle Kapitalzuflüsse.

Die Kernpunkte:
  • Coinbase vollzieht Kehrtwende bei Regulierungsgesetz
  • Politische Unterstützung aus Finanzministerium und SEC
  • XRP Ledger zeigt hohe Transaktionskapazität
  • Starker institutioneller Zufluss in XRP-Produkte

Coinbase-Chef Brian Armstrong hat am 9. April öffentlich seine Unterstützung für den CLARITY Act erklärt — und damit eine bemerkenswerte Kehrtwende vollzogen. Coinbase galt bislang als einziger großer Branchenakteur, der bestimmte Regelungen des Gesetzentwurfs ablehnte. Ausschlaggebend war offenbar ein Bericht des Wirtschaftsberatergremiums des Weißen Hauses, der die Auswirkungen der geplanten Stablecoin-Zinsregulierung konkretisierte.

Politischer Rückenwind aus Washington

Der Dominoeffekt ließ nicht lange auf sich warten. Einen Tag später veröffentlichte US-Finanzminister Scott Bessent einen Gastbeitrag, in dem er den Senat aufforderte, das Gesetz noch vor Beginn des Midterm-Wahlzyklus zu verabschieden. SEC-Chef Paul Atkins erklärte am selben Tag, dass sowohl die SEC als auch die CFTC bereit seien, den neuen Regulierungsrahmen unmittelbar nach der Verabschiedung umzusetzen.

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Der US-Senat kehrt am 13. April aus der Sitzungspause zurück. Der Bankenausschuss soll das Gesetz in der zweiten Monatshälfte zur Abstimmung vorbereiten.

Technische Stärke und institutionelles Interesse

Parallel zum politischen Momentum zeigt das XRP Ledger robuste Netzwerkdaten. Am 10. April verarbeitete das Netzwerk zeitweise über 140 Transaktionen pro Sekunde — angetrieben durch hohes Handelsvolumen im XRP/RLUSD-Paar — bei Transaktionsgebühren nahe null und Abwicklungszeiten von drei bis vier Sekunden.

Auf der Konferenz „XRP Tokyo 2026″ prognostizierte Ripples Führungsteam, dass das On-Chain-Stablecoin-Volumen noch in diesem Jahr die Marke von 33 Billionen US-Dollar erreichen könnte. Live-Demonstrationen grenzüberschreitender Zahlungen mit einem Gesamtvolumen von über 3,4 Milliarden US-Dollar unterstrichen den wachsenden Stellenwert des Netzwerks im institutionellen Finanzbereich.

Das institutionelle Interesse spiegelt sich auch in den Zuflüssen wider: Allein in der vergangenen Woche flossen 120 Millionen US-Dollar in XRP-bezogene Exchange Traded Products — rund 53 Prozent aller globalen Krypto-Produktzuflüsse. US-Spot-ETFs auf XRP verwalten aktuell etwa eine Milliarde US-Dollar.

Analysten der Standard Chartered Bank schätzen, dass eine formelle Verabschiedung des CLARITY Act zwischen vier und acht Milliarden US-Dollar an zusätzlichem institutionellem Kapital freisetzen könnte. Großen Vermögensverwaltern würde damit die rechtliche Grundlage geschaffen, grenzüberschreitende Zahlungen direkt in XRP abzuwickeln. Ob der Senat diesen Schritt noch vor dem Beginn des Wahlkampfmodus vollzieht, entscheidet sich in den kommenden Wochen.

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