Zalando macht erstmals 1 Milliarde Euro Umsatz im Quartal

Beim Online-Modehändler Zalando haben im vierten Quartal 2016 die Kassen geklingelt. Auch dank des guten Weihnachtsgeschäftes konnte das Unternehmen erstmals in seiner Unternehmensgeschichte bei den erreichten Umsätzen die Grenze von 1 Milliarde Euro übertreffen.

Unter dem Strich steigerte das Unternehmen seinen Umsatz im vierten Quartal auf Basis vorläufiger Zahlen um 25 bis 26 % auf rund 1,086 bis 1,094 Milliarden Euro. Damit blieb man allerdings etwas unter den Konsensschätzungen der Analysten. Diese hatten mit einem Anstieg auf rund 1,14 Milliarden Euro gerechnet.

Zalando könnte beim Gewinn die Prognosen übertreffen

Auf Basis der Umsatz-Prognose soll nach Auskunft des Unternehmens das bereinigte EBIT auf 81 bis 104 Millionen Euro gestiegen sein. Im Vorjahreszeitraum hatte Zalando einen bereinigten operativen Gewinn von 72 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Schätzung im Markt belief sich im Vorfeld auf 93 Millionen Euro, so dass Zalando letztlich noch gute Chancen hat, diese Prognosen zu übertreffen. Die EBIT-Marge soll zwischen 7,5 bis 9,5 % nach 8,3 % im Vorjahr betragen.

Jetzt, wo die vorläufigen Zahlen für das vierte Quartal vorliegen, können auch erste Aussagen über das Gesamtjahr getroffen werden. So konnte Zalando seinen Umsatz um 22,9 bis 23,1 % auf 3,633 bis 3,642 Milliarden Euro steigern. Das bereinigte EBIT wurde auf 202 bis 225 Millionen Euro rund verdoppelt. Die zugehörige Marge sollte hier zwischen 5,6 und 6,2 % liegen. Zalando hatte im Vorfeld bei den Prognosen eine bereinigte EBIT-Marge von 5 bis 6 % und eine Umsatzsteigerung zwischen 20 und 25 % angepeilt.

Neue Prognose in 6 Wochen

Die endgültigen Zahlen sollen am 1. März veröffentlicht werden. Dann gibt es auch den ersten Ausblick auf das laufende Jahr. Bekannt ist schon, dass dieses Jahr weiter expandiert werden soll. So will das Unternehmen unter anderem ein neues Logistikzentrum in Schweden eröffnen.

An der Börse kommt das neue Zahlenwerk allerdings nicht so gut an. Die Aktie notiert im vorbörslichen Handel mit einem kräftigeren Abschlag von rund 3%.

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