Zanaga Iron Ore Aktie: Strategische Partnerschaft
Zanaga Iron Ore sichert sich eine gestaffelte Finanzierung von bis zu 150 Mio. USD für sein Kongo-Projekt, gibt dafür aber schrittweise die operative Kontrolle ab.

- Finanzierung in zwei Tranchen bis 150 Mio. USD
- Investor kann Mehrheit an Projektgesellschaft erwerben
- Projekt mit riesigen Ressourcen von 6,9 Mrd. Tonnen
- Aktionäre müssen Partnerschaft noch zustimmen
Zanaga Iron Ore konkretisiert die Erschließung seines massiven Eisenerzvorkommens in der Republik Kongo. Durch eine verbindliche Vereinbarung mit Red Arc Minerals sichert sich das Unternehmen eine gestaffelte Finanzierung für die anstehenden Vorproduktionsarbeiten. Doch wie viel Kontrolle gibt das Management für dieses Kapital ab?
Finanzierung in zwei Stufen
Die Vereinbarung mit Red Arc Minerals sieht eine klar strukturierte Kapitalzufuhr vor. In einer ersten Tranche fließen 25 Millionen US-Dollar in bar an das Unternehmen. Die Auszahlung erfolgt in fünf Teilbeträgen und dient der Finanzierung unmittelbarer Arbeiten vor dem Produktionsstart. Im Gegenzug erhält Red Arc eine Beteiligung von 20 Prozent an der operativen Projektgesellschaft Jumelles.
Zusätzlich besteht eine Option für eine zweite Investitionsphase: Innerhalb von 18 Monaten nach Abschluss der ersten Tranche kann Red Arc weitere 125 Millionen US-Dollar investieren. Damit würde der Anteil des Investors an der Projektgesellschaft auf insgesamt 87,5 Prozent steigen. Zanaga behält in diesem Szenario eine Lizenzgebühr (Royalty) von einem Prozent auf die Nettoverkaufserlöse, wovon Red Arc die Hälfte für 50 Millionen US-Dollar zurückkaufen kann.
Projekt-Dimensionen und Ertragspotenzial
Das Vorhaben im Kongo zählt zu den großflächigen Eisenerzprojekten weltweit. Mit einer ausgewiesenen Mineralressource von 6,9 Milliarden Tonnen und Reserven von 2,1 Milliarden Tonnen sind die Grundlagen für einen langfristigen Abbau vorhanden. Die behördlichen Genehmigungen für den Betrieb liegen bereits vor.
Das operative Ziel ist eine jährliche Produktion von 30 Millionen Tonnen hochwertigem DRI-Pellet-Feed. Dieses Premium-Produkt weist einen Eisenanteil von bis zu 69,1 Prozent auf und zielt auf die kohlenstoffärmere Stahlproduktion ab. Der Ausbau soll zweistufig erfolgen, beginnend mit einer Kapazität von 12 Millionen Tonnen. Das jährliche EBITDA-Potenzial des voll ausgebauten Projekts wird auf über 2 Milliarden US-Dollar beziffert.
Zeitplan bis zur Hauptversammlung
Für die Transaktion besteht eine Exklusivitätsvereinbarung bis zum 30. Juni 2026. Bis zum 31. Mai 2026 streben die Partner die Unterzeichnung der definitiven Vertragsdokumentation an. Da der Einstieg von Red Arc eine grundlegende Änderung des bisherigen Geschäftsmodells bedeutet, ist eine Zustimmung der Aktionäre erforderlich.
Die hierfür notwendige außerordentliche Hauptversammlung soll bis spätestens 30. Juni 2026 stattfinden. Sollte die Vereinbarung scheitern, ist eine Vertragsbruchgebühr von 1,5 Millionen US-Dollar an Red Arc Minerals fällig. Die nächsten Meilensteine hängen somit primär vom Abschluss der detaillierten Dokumentation im Mai ab.
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