Zynga: Beeindruckende „Corona-Zahlen“!

Der Gaming-Sektor ist nicht aufzuhalten und wohl mit Abstand der Gewinner aus der Corona-Krise. So richtig überraschend ist das nicht, denn was bleibt einem beim Lockdown auch übrig, als sich in den eigenen vier Wänden zu amüsieren. Kurz das wichtigste, bevor die Frage gestellt werden sollte: Wie geht es weiter, wenn die Menschen wieder auf die Straße dürfen?

Die Buchungen stiegen um 18% auf 425 Mio. Dollar, die Userbuchungen um 24% auf 366 Mio. Dollar und der Umsatz um 52% auf 404 Mio. Dollar bzw. mit Online-Spielen (User Pay) um 72% auf 344 Mio. Dollar. Mitte März war zwar auch ein Rückgang der Werbeeinnahmen zu verzeichnen, doch dieser Einfluss wurde durch das starke Engagement der Spieler innerhalb der Spiele ausgeglichen. Zynga reduzierte damit seinen GAAP-Nettoverlust von 129 Mio. Dollar im Vorjahr auf 104 Mio. Dollar während sich das EBITDA auf 68 Mio. Dollar gegenüber einem Verlust von 19 Mio. Dollar im Vorjahr verbesserte.

Weiterer Verlustabbau

Für das zweite Quartal werden nun Buchungen in Höhe von 460 Mio. Dollar sowie ein Nettoverlust von 60 Mio. Dollar und ein EBITDA von 32 Mio. Dollar erwartet.

Alles in allem sehr beeindruckende Ergebnisse, gerade in diesen Zeiten. Selbiges gilt indes auch für die Konkurrenz wie z. B. Electronic Arts und Activision Blizzard. Die Frage lautet also: Bleibt es bei diesem Trend nach Ende der Krise?

Kann Zynga das Corona-Momentum halten?

Zweifelsohne sind durch die Krise neue Fans geschaffen worden. Die Erfahrung zeigt, dass gute Spiele in der Lage sind, eine hohe Bindung zu erzeugen, auch über einen längeren Zeitraum. Wir gehen also davon aus, dass sich dies auch in Zukunft in wachsenden Umsätzen bemerkbar machen wird. Allerdings heißt das auch: Alles hängt davon ab, ob neue Spiele an die früheren Erfolge anknüpfen können. Auch hier zeigt die Erfahrung: Eine gut geführte Auswertung früherer erfolgreicher Spiele führt nicht selten zu erfolgreichen neuen Spielen, denn mit jedem Spiel lernen die Anbieter, was die Spieler wollen und was sie bindet.

Aktie noch ein Kauf?

Zur Aktie: Ein Krisengewinner! Technisches Kaufsignal ist soeben mit dem Break und neuen Rekordkurs auch erfolgt, die Bewertung ist allerdings schon mehr als sportlich: Ein Börsenwert i.H.v. 7,6 Mrd. Dollar geht von jahrelangem ununterbrochenem Wachstum aus. Der Rat: Wer den Titel hat, fährt weiter mit, aber auf Topniveau neu kaufen ist nicht immer ratsam. Erst muss das technische Signal bestätigt werden.

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