Tesla Aktie: Aktionäre gegen Rekordvergütung

Tesla hat Investoren aufgerufen, einen umstrittenen Vergütungsplan für den Geschäftsführer zu bekräftigen, trotz Kritik einer einflussreichen Beraterfirma, die zu einer Ablehnung der 56 Milliarden Dollar schweren Vergütung riet. Diese käme einer Rekordentschädigung für einen CEO in Amerika gleich. Die Beraterfirma bemängelte nicht nur die „übermäßige Größe“ des Pakets, sondern auch dessen Verdünnungseffekt und eine wachsende Eigentumskonzentration. Auch wurden Bedenken hinsichtlich der zahlreichen zeitraubenden Projekte des Geschäftsführers geäußert, unter anderem der Erwerb der Plattform X. Der Autobauer, der kürzlich seinen Standort von Delaware nach Texas verlegen wollte, scheint ebenfalls mit einer Schwächung der Nachfrage und einer Verringerung der Produktion des Model Y in seinem größten Werk in Shanghai konfrontiert zu sein, was auf einen zunehmenden Wettbewerb und Wirtschaftsabschwächungen in China hindeutet.

Strategiewechsel und Produktionskürzungen

Die Berichterstattung ließ verlauten, dass Tesla seine früheren Ziele, bis 2030 jährlich 20 Millionen Fahrzeuge auszuliefern, in einem jüngst veröffentlichten Wirkungsbericht nicht mehr erwähnt, was auf eine Abkehr von Elektroautos und eine Neuorientierung auf Robotaxis hinweist. Mit Plänen für ein Robotaxi-Ereignis im August nimmt Tesla eine strategische Veränderung vor, die bescheidenere Kostensenkungen und weniger starkes Wachstum mit sich bringt als ursprünglich erhofft. Darüber hinaus kommt es bedingt durch den sich verschärfenden Wettbewerb sowie verlangsamtes Wachstum in der Elektrofahrzeugnachfrage zu Entlassungen innerhalb des Unternehmens, was auch das Supercharger-Team betrifft.

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