Podcast: Papa, erklär mal Börse

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Tochter fragt, Papa antwortet - Der Börsen-Podcast nicht nur für Anfänger.

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In der ersten Folge unseres Podcast im neuen Jahr sprechen wir über mdie neuen Zinsängste in Amerika und über einige unserer Top-10-Werte in diesem Jahr.
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Wall Street Nachlese: Rückkäufe – Mit Microsoft, Meta Platforms, Fastly, Illumina und Tesla

Die Wall Street startete mit ordentlichen Gewinnen in die neue Börsenwoche. Dennoch ist von Euphorie keine Spur. Dies gilt insbesondere für den eher bangen Blick auf den heutigen Nachmittag/Abend. Denn dann werden die neuen Inflationsdaten für den Januar veröffentlicht. Zwar gehen die Prognosen davon aus, dass es hier einen weiteren Rückgang gegeben haben könnte. Doch viele Marktteilnehmer fürchten, dass es bei einer möglichen Enttäuschung ziemlich ungemütlich an der Börse werden könnte.

Dennoch: Für den Augenblick entschlossen sich viele Anleger, eher die Verluste der Vorwoche zu nutzen und ihre Positionen auszubauen. So konnte gestern der Dow Jones einen Tagesgewinn von gut 376 Punkten bzw. 1,11% auf 34.245,93 Punkte verzeichnen. Der S&P 500 verbesserte sich um weitere 1,14% und schloss bei 4.137,29 Zählern, während der Nasdaq Composite ein Tagesplus von 1,48% auf 11.891,79 Punkte schaffte.

Aktien im Fokus

Gerade im Dow war die Spitzengruppe dominiert von den Werten, die zuletzt für besondere Schlagzeilen sorgten. So konnte Microsoft (Stichwort ChatGPT – dazu auch unser aktuelles Video) um 3,12% zulegen und damit die Spitzenposition im Dow Jones gestern einnehmen. Hier sorgte die Bestätigung des Ratings auf Übergewichten durch Morgan Stanley für den nötigen Schub. Damit kletterte Microsoft erneut über die Marke von 2 Billionen $ bei der Marktkapitalisierung.

Microsoft wurde dicht gefolgt von Intel, die 2,70% zulegten. Salesforce mit einem Tagesplus von 2,42% (Stichwort aktivistische Investoren) und auch Nike mit einem Plus von 2,38% komplettierten die Spitzengruppe.

Einen deutlichen Kursgewinn verbuchte gestern auch Meta Platforms. Die Facebook-Muttergesellschaft verbesserte sich um 3,03%, nachdem in der Financial Times berichtet wurde, dass das Unternehmen eine weitere Runde an Streichungen bei den Arbeitsplätzen plane. Erst im November hatte man angekündigt, mehr als 11.000 Stellen abbauen zu wollen.

Einen kräftigen Sprung gab es in der zweiten Reihe. Hier konnte Fastly um fast 28% zulegen. Der Anbieter von Cloud-Computer-Diensten war von der Bank of America von zuvor Underperformer gleich um zwei Schritte auf Kaufen hochgestuft worden. Begründet wurde dies mit der Erwartung, dass Fastly im nächsten Jahr endlich profitabel werden könnte aufgrund eines neuen Managements und seiner sehr guten Kern-Technologie.

Rückkäufe gab es bei Illumina. Das Unternehmen stellt Geräte zum Einsatz in der Gentechnik her. Dabei hält man insbesondere einen sehr hohen Marktanteil bei Sequenzier-Automaten. In der vergangenen Woche hatte Illumina bei der Vorlage seiner Quartalsergebnisse enttäuscht, was zu einem Rückgang um über 8% führte. Am Freitag begannen erste zaghafte Rückkäufe, die gestern dann deutlich stärker ausfielen. Die Aktie konnte sich um 9,85% verbessern und ist damit wieder auf dem Ausgangspunkt vor den Quartalsbericht angelangt.

Abschläge gab es dagegen für den Elektroauto-Hersteller Tesla. Dieser gab 1,14% ab. Ende letzter Woche hatte die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, dass Tesla sein Lade-Netzwerk auch für Wettbewerber öffnen muss, wenn man sich für die Subventionen der US-Regierung qualifizieren will. Tesla verfügt derzeit über rund 40.000 Ladestationen weltweit und gilt aufgrund seiner Technologie als Goldstandard. Um am sogenannten National Electric Vehicle Infrastructure Program (NEVI) der US-Regierung teilnehmen zu können, muss man allerdings ein Ladesystem namens CCS (Combined Charching System) einsetzen. Dieses wird von Wettbewerbern wie beispielsweise ChargePoint Holdings und EVgo genutzt. Tesla-Besitzer haben die Möglichkeit, einen Adapter zu kaufen, um bei anderen Ladestationen ranzufahren. Einen CCS-Adapter für Tesla-Ladestation gibt es allerdings nicht.