BYD: Breite Basis sichert Wachstumsversprechen

Geht es um die Tesla-Verfolger, kommen Anleger nicht an BYD („Build Your Dreams“) vorbei. Überraschenderweise wird diese Aktie von vielen Investoren eher links liegen gelassen, was daran liegen könnte, dass sie mit Finanzinformationen nur spärlich umgeht (zum Beispiel nur Halbjahresberichte). Aber das wird dem Unternehmen und seinen Wachstumsperspektiven nicht gerecht.

Mehr Autos als Tesla

Denn immerhin hat BYD im ersten Halbjahr in China mehr Elektro-Fahrzeuge abgesetzt (über 60.000 Einheiten) als Tesla (rund 49.700). Außerdem hat man einen berühmten Investor mit an Bord. Denn die Investmentgesellschaft Berkshire Hathaway vom Star-Anleger Warren Buffett ist mit 25% beteiligt – und das immerhin schon seit 2009.

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BYD selbst ist in drei wesentlichen Bereichen aktiv: Elektro-Autos, Elektro-Busse und Batterien. Damit setzte man im vergangenen Jahr umgerechnet rund 15,7 Milliarden Euro um und erzielte einen Nettogewinn von 209 Millionen Euro. Für dieses Jahr wird mit einem Umsatz von knapp 18 Milliarden Euro gerechnet bei einem Nettogewinn von 458 Millionen Euro.

Kann BYD neues Momentum aufbauen?

Aktuell reißen einen die operativen Zahlen noch nicht gerade vom Hocker. Für dieses Jahr wird mit einer EBIT-Marge von 5,5% gerechnet. Das wäre zwar eine deutliche Verbesserung gegenüber den 2,8% aus dem Vorjahr, aber noch längst nicht wieder auf Spitzenniveau. Hinzu kommt, dass die Aktie auf Basis dieser Zahlen mit einem erwarteten KGV für die nächsten zwölf Monate von fast 72 heillos überteuert erscheint. Indes:

Der Aktie konnte das in den vergangenen Monaten nichts anhaben. Sie hatte einen Höhenflug, der bislang keine Korrekturansätze zeigt. Das erhöht das Risiko von Rückschlägen. Allerdings gehört BYD für uns zu den Elektro-Pionieren, die sich am besten positioniert haben und dadurch Wachstum generieren können. Insofern wären wir bereit, hier trotz der hohen Bewertung einen Fuß in die Tür zu stellen und bei eventuellen Rückschlägen dann nach und nach zu verbilligen.