Bayer erneut gescheitert

Es gibt Neuigkeiten im US-Streit um das millionenschwere Glyphosat-Urteil. Am Mittwoch (Ortszeit) hat das höchste Gericht des US-Bundesstaates Kalifornien einen Berufungsantrag des Bayer-Konzerns abgelehnt. Der entsprechende Antrag des Agrarchemie- und Pharmakonzerns aus Leverkusen zielte auf den ersten Fall mit dem Krebsopfer Dewayne Johnson ab, der hier nachverhandelt werden sollte.

Nun könnte Bayer mit dieser Ablehnung noch einmal vor den obersten US-Gerichtshof „Supreme Court“ treten, denn erst im Juli hatte ein Berufungsgericht in San Francisco den Schaden- und Strafschadenersatz von ursprünglich 289 Millionen auf 20,5 Millionen Dollar (dies entspricht 17,2 Millionen Euro) gesenkt.

Bayer-Aktionäre dürften also gespannt auf die Reaktion aus Leverkusen warten.

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