Aktien bei Privatanlegern populär wie vor 10 Jahren

Die schnelle Erholung am Aktienmarkt nach dem Coronatief lässt insbesondere Privatanleger in Deutschland positiv auf den Kapitalmarkt schauen. Diese haben im ersten Quartal diesen Jahres ihre Investments in Börsenpapiere hochgefahren. Genau genommen um fast 14 Milliarden Euro. Das entspricht allein im analysierten Quartal doppelt so viel Geld in Aktien wie im vergangenen Jahr. Als Gesamtsumme entspricht dies eine Popularität von Aktien auf 10-Jahres-Hoch. Im vergangenen Jahr hatten wir in Deutschland 4,2 Millionen direkte Aktionäre und damit den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2014.

Manfred Weber von der Universität Mannheim sieht in diesem Fakt ein „dramatisches Umdenken“ bei den Deutschen. Als Börsenprofessor sieht er diesen Trend vor allem bei jungen Leuten. Sie schließen unter anderem Wertpapier-Sparpläne ab und sorgen damit für die eigene Zukunft vor.

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