Daimler: Jetzt rückt die Charttechnik in den Mittelpunkt

Der Stuttgarter Autohersteller Daimler schaut weiterhin optimistisch auf das kommende Jahr. Wie Firmenchef Ola Källenius in der Financial Times mitteilte, rechnet das Unternehmen mit einem weiteren Wachstumsschwung im kommenden Jahr.

Dies vor allem auch dank China. Dort hätten sich zuletzt die Verkäufe deutlich erhöht, was man zum Teil auch auf Nachholeffekte nach der Absatzflaute im Frühjahr zurückführt. Dennoch glaubt man, dass hier die Nachfrage auch im kommenden Jahr robust bleiben wird.

Charttechnik wird nun richtig spannend

Der Börse gefallen diese Aussichten schon länger. Denn auch in den vergangenen Monaten hatte Daimler hier ordentliche Zuwachsraten im zweistelligen Prozentbereich vorweisen können. Die Aktie selbst hatte sich seit ihrem Corona-Tief bei rund 21 Euro inzwischen auf fast 58 Euro verbessern können. Damit wird die Charttechnik nun richtig heiß.

Denn die Aktie ist nun an ihren immerhin seit März 2015 bestehenden Abwärtstrend angeschlagen. Ein Ausbruch darüber würde natürlich ein ganz starkes Kaufsignal in den Markt senden. Wobei vielleicht noch nicht gleich, da zuerst noch dann die Widerstandszone im Bereich von 59/60 Euro zu überwinden wäre. Doch gelänge auch dies, hätte die Aktie sicherlich weiteres Potenzial bis in den Bereich von 73/76 Euro.

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Daimler schon ein Kauf?

Fazit: Auch wenn wir weiterhin kritisch bleiben, was den Erfolg deutscher Premium-Hersteller in der Elektromobilität angeht, inklusive der erwartbaren Anpassungsschmerzen bei der großen Transformation, so macht Daimler an der Börse doch einen äußerst aussichtsreichen Eindruck. Entsprechend sollte die Aktie auf jeden Fall auf die Beobachtungsliste wandern. Käufe wie gesagt dann oberhalb von 60 Euro.

 

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