DAX-Morgenanalyse am 08.12.2020

Der Tagesausblick für den DAX ähnelt weiter den vergangenen Tagen, da wir uns per Schlusskurs nicht merklich bewegt haben. Mit 27 Punkten Minus schloss der Wochenstart den Handel ab und bewegt sich damit erneut nah der runden 13.300er-Marke.

Etwas mehr Vola um Wochenstart

Aus Sicht der Volatilität sollte man sich nicht beschweren. Hatten wir doch zum Wochenstart mit 125 Punkten Bandbreite im DAX-Handel mehr Bewegung, als an den Tagen zuvor.

Gleich zum Handelsstart der Woche gab es einen kleinen Dämpfer, der direkt an die Unterstützung von Donnerstag und Freitag führte. Im Bereich von 13.220 kam es zu einem kurzen Halt und anschliessenden Stopp-Orders, die den Index sehr dynamisch unter den Bereich und bis auf 13.163 Punkte drückten.

Von dort aus erfolgte jedoch einen ebenso dynamische Erholung. Somit war der Trigger an der Stelle zwar vorhanden und sinnvoll, musste jedoch eng abgestoppt werden, oder aber auf eine Rückkehr in diese Handelszone spekuliert werden, wie hier zu sehen ist:

Im Livetrading-Room sahen wir dann die Rückeroberung dieser Zone und den Rücklauf zu den ersten XETRA-Notierungen. Eine kleine Gegenbewegung war hier handelbar, bevor der Markt weiter zum Schlussbereich des Freitags tendierte und damit das gesamte Minus vom Morgen aufholen konnte:

Über die 13.290 kam der Index jedoch nicht hinaus, so dass dieser gelb markierte obere Bereich weiterhin Widerstand im DAX blieb.

Das Tagesdaten und der Intraday-Chart sehen damit wie folgt aus:

Eröffnung 13.255,78PKT
Tageshoch 13.289,43PKT
Tagestief 13.163,26PKT
Vortageskurs 13.298,96PKT

Nach dem ersten „Schock“ kehrte wieder Ruhe und geringe Volatilität ein:

Ein ähnliches Bild zeigte sich auch an der Wall Street, wo der Dow Jones zunächst die 30.000 unterschritt aber zum Handelsschluss wieder hielt. Die Nasdaq generierte parallel ein neues Allzeithoch.

Was heisst dies für den heutigen DAX-Handel?

DAX-Ideen für den Dienstag

Übergeordnet sahen wir zwar immer wieder Dynamik an den gestern skizzierten Handelszonen 13.220 und 13.300 doch waren diese im Nachgang betrachtet keine trendauslösenden Schwellen, sondern vielmehr Bullenfallen und Bärenfallen im Sinne eines Fehlausbruchs:

Dies sollte man im Trading schnell realisieren und hier nicht „stur“ bleiben. Eine große Rolle spielt hierbei die Psychologie.

Wenn Du dies vertiefen magst, empfehle ich Dir mein Interview mit Dr. Raimund Schriek:

Aus der Vorbörse heraus ist nicht zu erkennen, dass der DAX einen neuen Ausbruchsversuch ins Kalkül zieht:

Es bleibt damit bei der Einschätzung der letzten Tage, einen potenziellen Ausbruch als Trigger zu verwenden, enge Stopps anzulegen und beim Nachlassen der Dynamik (wie gestern) auf die Rückkehr in die Handelszone zu spekulieren. Die Wohlfühlzone im DAX skizziert sich für ich wie folgt:

Gibt es seitens des Wirtschaftskalenders heute mehr Impulse?

Wirtschaftsdaten am 8.12.2020

Ein paar mehr Termine als am Montag sind heute zu erwarten. Nach den erfolgten Daten aus Japan stehen 11.00 Uhr mit dem BIP der EU und den ZEW-Daten aus Deutschland gleich zwei wichtige Veröffentlichungen an.

Am Nachmittag meldet die USA noch ihre Lohnstückkosten und die Arbeitsproduktivität um 14.30 Uhr nach. Somit sind zwei wichtige Uhrzeiten heute zu notieren.

Alle Prognosen der Termine finden Sie in dieser Tabelle:

Damit wünsche ich uns im heutigen Handel viel Erfolg.
Dein Andreas Bernstein (Bernecker1977)

Schauen Sie gerne für weitere Meinungen in den Trading-Chat

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